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Babelsberg spielt in Plauen 2:2

Führung nicht über die Zeit gebracht Babelsberg spielt in Plauen 2:2

Beide Mannschaften gingen mit ähnlichen Zielstellungen in die Begegnung. Beide wollten gern drei Punkte einfahren, beide hielten ihren Gegner für schlagbar. Unterschiedlicher aber konnte die Herangehensweise nicht sein.

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Babelsbergs Zlatko Hebib (2.v.l.) erzielte das Ausgleichstor zum 1:1.

Quelle: Koch

Plauen. Die Hausherren gingen die Aufgabe forsch an, erspielten sich viele Möglichkeiten. Was sie jedoch im Spielaufbau stark schwächte, waren zahlreiche Fehlabspiele. So liefen die Plauener Angriffsversuche meist schon vor dem Nulldrei-Strafraum aus. Es ergaben sich kaum zwingende Torchancen.

Die erarbeiteten sich die Babelsberger schon in der 3. Minute, als sich Manuel Moral Fuster den Ball zurechtlegte, aber genau auf VFC-Keeper Ebersbach zielte. Die Gastgeber hatten ihre erste Chance erst in der 19. Minute durch Schindler, dessen Schuss aber deutlich über das Tor ging. Insgesamt besaßen die Plauener aber mehr Spielanteile, der Aufbau der Gäste verlief „zu träge“, wie Babelsbergs Coach Cem Efe befand.

Das sollte sich mit zunehmender Spielzeit allerdings ändern. Und gerade als man dem SVB das Führungstor zutrauen wollte, fiel das 1:0 für den VFC. Einen zentimetergenauen Pass von Schindler verwandelte Girth per Seitfallzieher ins lange Eck (38.).

Die erste Chance in Halbzeit zwei hatte VFC-Stürmer Jack Schubert, der den Ball aber an Torwart und Tor vorbeilegte (53.). Ein kurioses Missverständnis zwischen SVB-Keeper Dominic Feber und seinen Vorderleuten führte beinahe zu einem Eigentor (58.). Der VFC rackerte für das zweite Tor. Die Ernte fuhren aber die Gäste ein. Zwei Ecken brachten den Babelsbergern zwei Tore. Es war ein einfaches und zugleich wirkungsvolles Mittel. Die langen Babelsberger Kerle warteten in der Mitte und verwerteten die Hereingaben von Becker. Der erste Kopfballtreffer ging auf das Konto von Zlatko Hebib (60.), den zweiten erzielte Julian Prochnow (65.). Beide Torschützen dankten zu allererst den zahlreich mitgereisten Fans in der Kurve. Sie allein sorgten 89 Minuten lang für Stimmung im Vogtlandstadion. In der letzten Minute verstummten sie jedoch, als der eingewechselte Slowake Filip Sajbidor doch noch den Plauener Ausgleich erzielte (90.+1).

Cem Efe war trotz des späten Gegentreffers nicht unzufrieden: „Ich denke, letztlich ist das Unentschieden gerecht. Bei unseren Passfolgen hatten wir zu wenig Druck, zu wenig Präzision. Ich glaube, wir können beide mit dem einen Punkt leben.“ Dem konnte VFC-Coach Michael Hiemisch nur zustimmen.

Von Matthias Koch

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