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Babelsberger atmen auf

2:1-Heimsieg gegen Berliner AK Babelsberger atmen auf

Es geht doch noch. Seit dem 18. August wartete Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 auf einen Heimsieg. Freitagabend wurden endlich wieder drei Punkte eingefahren. Dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit gab der Gastgeber vor 2113 Zuschauern unter Flutlicht im Karl-Liebknecht-Stadion dem Berliner AK mit 2:1 (0:0) das Nachsehen.

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Enes Uzun (l.) bejubelt das Tor Nummer 1 für Babelsberg.

Quelle: Jan Kuppert

Potsdam. Damit verpasste der SVB den Gästen die siebte Niederlage in Folge. „So habe ich mir meinen Einstand zu Hause vorgestellt“, strahlte Enes Uzun, Babelsberger Torschütze zum 1:0 (51.). Den zweiten Treffer steuerte Einwechsler Dennis Lemke bei (73.). „So kann’s weitergehen“, jubelte er. Von den Spielern war eine Last abgefallen.

Beiden Teams war zunächst mit zerfahrenen Aktionen die Verunsicherung anzumerken. Die Gäste zeigten die bessere Spielanlage, besaßen durch Kiyan Soltanpour die erste Chance, doch SVB-Keeper Marvin Gladrow passte auf (26.). Auf der Gegenseite schnappte sich Lovro Sindik, der sich abermals als Laufwunder präsentierte, nach einem Fehlpass der Berliner die Kugel. Doch er verzog überhastet (36.). Allmählich merkten die Platzherren, dass man auch den gegnerischen Strafraum betreten darf. Zweimal marschierte Maximilian Zimmer los, doch seine flachen Eingaben gingen ins Leere.

Die Babelsberger zeigten von Anbeginn eine ganz andere Körpersprache gegenüber dem letzten Heimspiel gegen Auerbach (0:2). Nach der Pause wurde ihr couragiertes Auftreten belohnt. Severin Mihm und Daniel Becker spielten Doppelpass. Den von einem Berliner abprallenden Ball versenkte Uzun flach aus elf Metern. Doch die Berliner mischten weiterhin eifrig mit. Nach einem Eckball von Philip Malinowski versenkte der eingewechselte Kevin Kruschke das Streitobjekt per Kopf unter die Latte (61.). Lange Gesichter im Stadionrund. Doch der Ärger bei den Fans der „Nulldreier“ verrauchte schnell. Auch dank der Einwechsler Jerome Maaß und Lemke entstand mehr Zug nach vorn. Herrlich das Siegtor: Mihm flankte von der linken Seite diagonal in den Strafraum. Lemke nahm den Ball direkt und verwandelte flach. Noch waren 16<TH>Minuten plus drei Minuten Nachspielzeit für die Gastgeber zu überstehen. Es gelang mit einer Abwehrschlacht. Die Berliner hatten alles nach vorn geworfen, kamen aber zu keinem Abschluss.

Die Freude im SVB-Lager brach sich Bahn. „Endlich haben wir den Bock umgestoßen. Das war Kampf pur“, sagte Trainer Cem Efe. „Die Moral und die Leidenschaft stimmten.“ Der Ex-Babelsberger in BAK-Reihen Lennart Hartmann meinte: „Die Babelsberger waren in den Zweikämpfen energischer. Der Sieg ist verdient.“

SV Babelsberg 03: Gladrow – Zimmer, Hebib, Prochnow, Mihm – Sindik, Schwarz – Uzun, Becker (70. Lemke), Albrecht (Maaß) – Makangu (80. Rode).
Berliner AK: Niendorf – Russow, Siemund, Lemke (71. Popov), Cepni – Gündüzer, Turan – Boachie (57. Kruschke), Malinowski (66. Hartmann) – Cubukcu, Soltanpour.

Von Detlef Braune

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