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Babelsberger für Aufwand nicht belohnt

Nulldrei verliert gegen Union Berlin II Babelsberger für Aufwand nicht belohnt

Nach 15 Sekunden lag die Kugel im Netz der Gäste. Doch der schnelle Führungstreffer reichte nicht. Die Berliner Talente steckten vor 2323 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion den Rückstand ungerührt weg und spielten ihre Stärken aus. Am Ende unterlag der Gastgeber in einer temporeichen Begegnung mit 1:3 (1:2).

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Torwart Marvin Gladrow vom SV Babelsberg 03

Quelle: Jan Kuppert

Potsdam. Das 1:0 besaß Seltenheitswert, so furios kam es zustande. Ruck, zuck spielte Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 Freitagabend gegen den 1. FC Union Berlin II den Ball nach dem Anstoß. Christopher Blazynski schlug nach dem Anstoß das Streitobjekt nach links zu Jerome Maaß. Dieser verlängerte, Lucas Albrecht lief durch und schob den Ball in die lange Ecke.

Lange konnte sich der SVB nicht freuen. Als der Berliner Steven Skrzybski in den Babelsberger Strafraum eindrang, ließ Lovro Sindik das Bein stehen. David Hollwitz verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher (15.). Ein erneuter Abwehrschnitzer brachte die Platzherren in Rückstand. Kapitän Julian Prochnow wehrte zu kurz ab. Der Ball fiel genau auf den Schlappen von Tim Oschmann. Sein Schuss aus 20 Metern ins rechte untere Eck war für SVB-Keeper Marvin Gladrow unhaltbar (32.). Die Nulldreier bemühten sich, doch klare Chancen sprangen bis zur Pause nicht heraus. Bei der besten Gelegenheit hatte Maaß zu lange gezögert (21.).

Schneller geht’s wohl kaum: Ruck, zuck spielte Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 gegen den 1. FC Union Berlin II den Ball nach dem Anstoß. Nach 15 Sekunden lag die Kugel im Netz der Gäste. Doch der schnelle Führungstreffer reichte nicht. Die Berliner Talente steckten vor 2323 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion den Rückstand ungerührt weg...

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Die Babelsberger kamen mit großer Entschlossenheit wieder aus der Kabine. Eine Offensivaktion reihte sich an die andere. Doch soviel die Gastgeber auch investierten ‒ immer wieder angetrieben von Sindik und dem quirligen Enes Uzun ‒, der Ausgleich wollte nicht fallen. Bei einer Doppelchance hatten die SVB-Fans den Torschrei zweimal auf den Lippen. Nach Ecke von Uzun und Kopfball vom eingewechselten Kai Druschky bekam Berlins Torwart Sebastian Patzler gerade noch die Hand an den Ball (79.). Nach der anschließenden Ecke durch Maximilian Zimmer stand plötzlich Prochnow frei vor dem Torwart, der auch den erneuten Kopfball parierte. Die Babelsberger hielten das Tempo hoch, doch erneut lachten die Berliner. Zwei Einwechsler banden den Sack zu. Pascal Wedemann flankte nach einem Konter, Jack Krumnow schoss unbedrängt ein (90.+3).

Die Babelsberger rangen nach Abpfiff um Worte. "Wir haben alles gegeben", meinte Zlatko Hebib. "In Halberstadt gewinnen wir nach schlechtem Spiel, heute sind wir stark und verlieren", trauerte Druschky den Punkten nach. Prochnow sagte: "Union war clever. Wir hatten gute Aktionen nach vorn, aber der letzte Pass fehlte." Unions Kapitän David Hollwitz, ein Ex-Babelsberger, äußerte: "Der Sieg war ein bisschen glücklich. Die Babelsberger haben nach der Pause viel Dampf gemacht." Union-Trainer Robert Jaspert: "Dank der besseren Spielanlage ein verdienter Erfolg."

Von Detlef Braune

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