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Brandenburger Landesderby

FSV Optik Rathenow erwartet den SV Babelsberg 03 zum Regionalliga-Punktspiel Brandenburger Landesderby

Von den 16 Mannschaften der Liga Nordost sind mit Optik Rathenow und dem SV Babelsberg nur zwei aus Brandenburg. Am 8.Spieltag der Regionalliga kommt es damit am Vogelgesang, Sonntag, 29. September 2013 um 13:30 Uhr, zum einzigen Landesderby.

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Salih Cetin nahm nach seinem Rippenbruch in dieser Woche schon wieder am Training teil.

Quelle: Heike Wilisch

Rathenow. Wohl bekannt ist diese Paarung im Landespokal. Dort hatten die Filmstädter immer die Nase vorn. Das trifft allerdings nur auf Optik I zu. Kurioserweise schieden die Potsdamer in den frühen 90-er Jahren mal beim Kreispokalsieger Optik Rathenow II im Elfmeterschießen aus.

Am Sonntag trifft Rathenow auf ein Babelsberger Team, das nach dem Drittligaabstieg im Sommer fast komplett umgekrempelt wurde. Das ist normal, so dass sogar der überaus erfolgreiche Start der 03-er eher eine Überraschung war. Nach drei Spieltagen war Babelsberg mit drei Siegen Spitzenreiter. Inzwischen hat sich das etwas relativiert. Platz acht mit ausgeglichenem Tor- und Punktekonto ist in etwa das, was nach einer Neuformierung zu diesem Zeitpunkt Ziel sein muss. In der Truppe um den Ausnahmefußballer Süleyman Koc steckt genügend Potenzial, um am Ende noch ein gutes Stück nach oben zu klettern. Ob Potsdam für den sofortigen Wiederaufstieg stark genug ist, scheint fraglich. Das war aber auch nicht der Anspruch der Vereinsführung, die wirtschaftliche Konsolidierung steht im Vordergrund.

Beim FSV Optik sind derzeit alle Akteure an Bord. Überraschend schnell verheilt ist der Rippenbruch bei Salih Cetin, der am Dienstag nicht nur wie angekündigt lief, sondern bereits wieder am Torschusstraining teilnahm. Kapitän Mario Delvalle ist nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre ohnehin wieder dabei. Sportlich ist also alles im Lot. Wer dieser Tage mal auf der Homepage des FSV unterwegs war, hat sicherlich auch die Eintragungen im Gästebuch gelesen. Tatsächlich gab es in den letzten Spielen eine Tendenz von den Rängen, sich auf den Unparteiischen einzuschießen. Die junge Optik-Elf braucht aber die Unterstützung der Fans. Den Spielern fiel auf, dass gerade auf der Tribüne die Stimmung schnell mal kippt. Niemand sollte aber vergessen, dass Optik Rathenow weiterhin eine Amateurmannschaft ist. Fehler und Rückschläge wird es immer wieder geben, umso wichtiger ist die Unterstützung.

Schiedsrichter der am Sonntag um 13.30 Uhr beginnenden Partie ist Martin Bärmann, der zwar jetzt in Leipzig wohnt, aber weiter Mitglied des 1. FC Guben ist.

Ein Nachspiel hatte übrigens das Punktspiel des FSV Optik bei Hertha BSC II. Nachdem Ingo Kahlisch in der Halbzeitpause auf die Tribüne verbannt wurde, musste er für den NOFV eine Stellungnahme verfassen. Den Auslöser der Aufregung, Fanol Perdedaj, hat es da wesentlich schlimmer getroffen. Wer das Video vom Spiel aufmerksam betrachtet hat, erkennt, dass der Schiedsrichter wohl richtig entschieden hat. Tatsächlich lief Perdedaj aus der Mauer, bevor Murat Turhan schoss. Insofern war Gelb-Rot wegen Unsportlichkeit vertretbar und kein Handelfmeter, sondern Wiederholung des Freistoßes. Das sieht man inzwischen auch beim FSV Optik so. Der Berliner Spieler war da aber total anderer Auffassung. Nach der Ampelkarte belegte er den Referee mit beleidigenden Worten. Dies hatte einen Sonderbericht zur Folge. Da Perdedaj Profi, sprich Lizenzspieler ist, trat die DFB-Disziplinarkommission auf den Plan. Drei Wochen Sperre für alle Spiele aller Hertha-Teams erfolgte als Strafe.

Von Detlev Nießner

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