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FSV Luckenwalde gegen SV Babelsberg 03

Fußball Landespokal Achtelfinale FSV Luckenwalde gegen SV Babelsberg 03

Im Achtelfinale des Landespokals treffen am Freitag der Fußball-Oberliga-Spitzenreiter FSV Luckenwalde und der Regionalliga-Elfte SVBabelsberg 03 aufeinander. Luckenwaldes Denker und Lenker auf dem Platz Daniel Becker verspricht: "Wir werden uns zerreißen"

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FSV Denker und Lenker Daniel Becker tritt gegen seinen Ex-Club an.

Quelle: Frank Nessler

Potsdam. Einen heißen Fight kündigt der Spitzenreiter der Fußball-Oberliga, FSV Luckenwalde, dem Regionalliga-Elften SVBabelsberg 03 im Landespokal an. Vor der um 19.30 Uhr im Werner-Seelenbinder-Stadion beginnenden Partie im Achtelfinale verspricht Luckenwaldes Kapitän Becker: „Babelsberg ist zwar hoher Favorit, aber es wird ein enges Spiel. Wir werden uns zerreißen.“

Becker: FSV in guter Form

Der Gastgeber will es im fünften Pokalanlauf gegen die Filmstädter endlich packen. Mut schöpft die Truppe, zu der sieben ehemalige Babelsberger Kicker und Trainer Ingo Nachtigall gehören, aus der gegenwärtigen Form. Der FSV weist in den Punktspielen sechs Siege und zwei Remis auf. „Wir haben uns gut verstärkt“, sagt Becker und meint sich auch selbst. In der vergangenen Saison gab der Mann mit dem feinen linken Fuß ein Gastspiel in Babelsberg.

Doch die Regionalliga wurde nicht zu seiner Spielwiese (drei Tore). Zurück in Luckenwalde, blühte der Pädagogik-Student an der Uni Potsdam wieder auf. Er traf bisher fünfmal und schoss zusammen mit dem gebürtigen Luckenwalder Aaron Bogdan (sieben Treffer) die Luckenwalder an die Spitze. Neu dabei als Co-Trainer ist auch der Brandenburger Uwe Schulz, der einst in der DDR-Oberliga für Frankfurt (Oder) und Brandenburg auf Torejagd gegangen war. In der zweiten Pokalrunde hatte der FSV den Brandenburgligisten Preussen Eberswalde mit 2:0 ausgeschaltet.

Babelsberg: Weiterkommen mit Ach und Krach

Mächtig zu knabbern hatten dagegen in der vorherigen Runde am 5. September die Babelsberger. Nach dem 0:2-Rückstand beim Landesligisten SG Union Klosterfelde gelang mit Ach und Krach mit 4:2 noch das Weiterkommen. Auch in den Punktspielen sucht die Mannschaft auswärts nach dem souveränen Auftreten. Bei Viktoria 89 gelang zuletzt mit dem 1:1 der erste glückliche Punktgewinn. Zufrieden war Trainer Cem Efe nicht: „So schlafmützig wie in Lichterfelde dürfen wir nicht antreten. Die Trägheit im Team habe ich schon beim Warmmachen bemerkt. Wir haben gespielt wie im Freundschaftskick.“

Unter den Erwartungen blieb auch Edeltechniker Bilal Cubukcu. Der Mann mit allen Freiheiten auf dem Feld, der auch zwei, drei Gegner auf einem Bierdeckel auskreiseln kann, wurde vom viel zu hohen Rasen gebremst. „Da habe ich mich verdribbelt und bin über den Ball gefallen“, grinste der Spielmacher. Für morgen kündigte er eine konzentrierte Körpersprache an. „Im Pokal läuft es immer anders. Wir werden mit der Power wie zu Hause antreten“, verspricht Cubukcu. „In Luckenwalde soll der Rasen besser sein.“

FSV und SVB 03 auf Augenhöhe

Trainer Efe sieht zwei Gegner, die sich auf Augenhöhe begegnen werden. „Ich habe großen Respekt vor dem Oberligisten. Der kampfstarke Kontrahent wird bis in die Haarspitzen motiviert sein. Entscheidend sind die Tagesform und die geballte Mannschaftsleistung.“ Vom Weiterkommen ist der Coach überzeugt. „Wir schießen ein Tor mehr als Luckenwalde.“ Efe kann fast aus dem vollen Kader schöpfen. Nur bei Kapitän Christian Schönwälder stehen die Einsatzchancen 30:70.

Stark erkältet ist FSV-Trainer Nachtigall, aber dennoch voller Optimismus. „Wir waren noch nie so dicht dran an Babelsberg. Warum sollte uns der Clou nicht gelingen?“ Das letzte Tor in den Pokalfights zwischen beiden Teams schoss Daniel Becker. Es war aber nur ein Trosttreffer beim 1:3 des FSV am 14. Oktober 2012 vor 1312 Zuschauern im Seelenbinder-Stadion. Aus Babelsberger Sicht klingen die Namen der Torschützen wie aus einer längst vergangenen Zeit. Für den damaligen Drittligisten trafen Christian Essig (2) und Süleyman Koc. Luckenwaldes Becker hofft diesmal auf den Knospenknall: „Wir müssen einen guten Tag haben.“ Fehlen wird beim FSV der Oldie Heiko Bengs (41) wegen eines Muskelfaserrisses.

Von Detlef Braune

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