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Favoriten mit Respekt vor Halbfinals im Landespokal

Nulldrei in Schöneiche / Optik in Eisenhüttenstadt Favoriten mit Respekt vor Halbfinals im Landespokal

Der SV Babelsberg 03 will mit aller Macht den Landespokal erobern, der andere Fußball-Regionalligist, der FSV Optik Rathenow, übt sich als Pokalverteidiger in Zurückhaltung - obwohl beide Mannschaften auf unterklassige Gegner treffen.

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Babelsberg Trainer Cem Efe

Quelle: Jan Kuppert

Potsdam‒ . "Wir reden nur über das Halbfinale am Mittwoch", sagt Optik-Trainer Ingo Kahlisch. Babelsberg muss am Mittwoch, 16. April 201 um 17:30 Uhr bei Germania Schöneiche, Tabellenzweiter der Brandenburgliga, antreten, Rathenow zur gleichen Zeit beim Eisenhüttenstädter FC Stahl, Erster der Landesliga Süd. Die beiden Favoriten treten mit viel Respekt an. Hinfahren und weghauen - das dürfte Illusion sein. Hansa Rostock dient als warnendes Beispiel. Der Drittligist verlor in Mecklenburg-Vorpommern zu Hause im Halbfinale gegen den Fünftligisten 1. FC Neubrandenburg mit 1:2.

SVB-Trainer Cem Efe beobachtete Schöneiche zweimal. "Die Truppe hat Oberliga-Niveau", warnte er seine Mannen. "Da sind bei uns Geduld und Cleverness angesagt." Efe erwartet den Gegner in Konterstellung mit überfallartigen Angriffen. "Alexander Schadow macht bei Schöneiche vorn mächtig Alarm." Vom 0:3 im Punktspiel in Neustrelitz kehrte die Mannschaft ohne Blessuren zurück. Unbedingt spielen will Enes Uzun. Er ließ sich gegen seine Probleme mit den Adduktoren spritzen und trainierte nur leicht. Der Mann, der mit seiner Dribbelstärke und den Freistößen den Unterschied ausmachen kann, kündigt an: "Wir müssen ein Tor mehr machen, egal ob mit einem Standard oder einem abgefälschten Ball." Mittelfeldspieler Jerome Maaß hat die Aufgabe verinnerlicht: "Bei uns weiß jeder, dass der Pokal absolute Priorität besitzt. Das wird eine eklige Angelegenheit."

Optik-Coach Ingo Kahlisch

Quelle: Jan Kuppert

Optik-Coach Kahlisch musste wie auch die Akteure nach dem  0:1 gegen den 1. FC Lok Leipzig Wunden lecken. Sein obligatorischer Sonntagslauf fiel mit zwölf Kilometern länger aus als sonst. "Die Spieler waren noch am Montag niedergeschlagen", berichtete er. "Wir haben Dreck am Stiefel angesichts fünf vergebener ,Riesen' gegen Lok." Der Trainer bangt heute um Kapitän Mario Delvalle (Außenband) und Jakob Regulski. Ihm war beim Umzug in Berlin ein Möbelstück auf die Hüfte gefallen. A-Jugend-Coach Michael Tiersch hat "Hütte" beobachtet: "Die stehen sehr kompakt."

Von Detlef Braune

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