Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 18 ° Gewitter

Navigation:
Koc gelingt drittes Saisontor

SV Babelsberg 03 und 1. FC Union II trennen sich 1:1 Koc gelingt drittes Saisontor

Nach einer schlimmen Anfangsphase und einem 0:1-Rückstand erzwang Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 am Sonntag beim 1. FC Union Berlin II noch ein 1:1. Vor 871 Zuschauern im Jahn-Sportpark, darunter 563 aus Babelsberg, besorgte Süleyman Koc den Ausgleich.

Voriger Artikel
"Senior" Hollwitz führt Union-Berlin II
Nächster Artikel
Der "Zauberfuß" drückt sich noch

Dynamischer Antritt: Der Babelsberger Torschütze Süleyman Koc (l.) enteilt dem Berliner Union-Spieler Oliver Oschenat.

Quelle: Jan Kuppert

Berlin. Warum nicht gleich so. Nach schlimmer Anfangsphase beim 1. FC Union Berlin II und 0:1-Rückstand erzwang Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 am Sonntag noch ein 1:1 (0:1). Vor 871 Zuschauern im Jahn-Sportpark, darunter 563 aus Babelsberg, besorgte Süleyman Koc den Ausgleich (71.) für die Filmstädter, die sich nach dem Wechsel deutlich steigerten. Steven Skrzybski hatte die Berliner in Front geschossen (7.). Bei den Potsdamern fehlte Mittelfeldakteur Heiko Schwarz wegen einer Fersenentzündung. Der eingewechselte Joaquim Makangu (früher Hertha Zehlendorf) absolvierte seinen ersten Einsatz.

Berlin, 16.09.2013 - Der SV Babelsberg 03 spielte am 6. Spieltag der Regionalliga Nordost 1:1 Unentschieden gegen Union Berlin II. Vor 871 Zuschauern, davon 563 aus Babelsberg, zeigte die Mannschaft von Cem Efe lange keine gute Leistung und geriet früh in Rückstand. Dank einer engagierten Leistung im letzten Drittel des Spiels kam Nulldrei jedoch noch zu dem verdienten Ausgleich.

Zur Bildergalerie

Die Babelsberger Aktionen wurden vor allem von Daniel Becker geprägt. Der Mittelfeldspieler lieferte mit seinen Dribblings und genauen Flugbällen die bisher beste Leistung im SVB-Dress ab. Der Ex-Luckenwalder war überall zu finden. Zunächst rettete er auf der eigenen Torlinie gegen einen Kopfball des Unioners Oliver Oschkenat (38.), dann bereitete er den Ausgleich mustergültig mit einem weiten Ball auf Koc vor, der mit Flachschuss zu seinem dritten Saisontor vollendete. „Ich habe den Ball blind aus dem Fußgelenk auf Süleyman geschlagen, weil ich ahnte, dass er rechts durchgeht“, freute sich Becker diebisch.

Der Vorlagengeber bemerkte aber auch: „Solch eine schlimme erste Halbzeit spielen wir bestimmt nicht wieder.“ Die Unioner – spritziger und gedankenschneller – versetzten die Gäste in den ersten 15 Minuten in einen Schockzustand. Mehrere Male wurden die behäbigen SVB-Akteure in der Abwehr ausgespielt. Da lag ein 2:0 oder 3:0 in der Luft. Erstaunlich, dass sich auch erfahrene Akteure wie Julian Prochnow, Zlatko Hebib und Kapitän Christopher Blazynski zahlreiche Stock- und Stellungsfehler leisteten. „Union ist viel aggressiver, wir spielen mit angezogener Handbremse“, bemerkte Babelsbergs Fußballchef Archibald Horlitz beim Pausentee.

Mit einsetzendem Nieselregen beim Wiederanpfiff stand plötzlich eine „andere“ Babelsberger Truppe auf dem Platz. „Trainer Cem Efe hatte in der Kabine eine flammende Ansprache gehalten“, verriet Dribbelkünstler Becker. Der Gastgeber hatte zunächst sein Pulver verschossen, der Kontrahent wurde viel aktiver und mutiger, wenngleich der letzte torgefährliche Pass an den Mitspieler noch ausblieb. Die Anfeuerungsrufe der Babelsberger Fans wurden lauter. Koc, neben Becker bester Babelsberger, ließ den Drittliga-Absteiger mit überlegter Vollendung zum Ausgleich dann jubeln. Zwei Minuten später überstanden die Gäste eine kitzlige Situation. Die mit zwei Angreifern aufwartenden Berliner kamen zu ersten verheißungsvollen Aktionen. Tugay Uzan traf nur den Innenpfosten des Babelsberger Kastens. Sonst bestimmte der Gast die Szenerie. Koc hätte um ein Haar nochmal getroffen, als Unions Keeper Marcel Klonz die Kugel nicht festhielt. Auf der Gegenseite rettete Nulldrei-Torwart Dominik Feber bei einem Kopfball von David Hollwitz in der Nachspielzeit.

„Das war eine Katastrophe vor der Pause“, sagte Efe. „Ein Akteur zog den anderen mit runter. Danach mussten wir hop oder top spielen.“ Ein salomonisches Urteil fällte der Berliner Coach Robert Jaspert. „Das Unentschieden wird beiden Seiten gerecht.“

Von Detlef Braune

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus SVB 03
MAZ Sportbuzzer