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Mit Traumtor zum ersten Sieg für Babelsberg

Regionalliga Nordost: SVB - Berliner AK 2:0 Mit Traumtor zum ersten Sieg für Babelsberg

Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 holt am Freitagabend in Potsdam mit einem 2:0 gegen den Berliner AK die ersten drei Punkte der Saison. Den Weg zum Sieg ebnet ein Traumtor von Mittelfeldspieler Maximilian Zimmer in der 34. Minute.

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Freude beim SV Babelsberg 03 nach dem Sieg über den Berliner AK.

Quelle: Jan Kuppert

Potsdam. Mit einem Traumtor ebnete Mittelfeldakteur Maximilian Zimmer am Freitagbend den Weg für den ersten Babelsberger Sieg in der Fußball-Regionalliga-Saison 2014/15. Der SV Babelsberg behielt vor 2080 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion gegen der Berliner AK mit 2:0 (1:0) die Oberhand.

„Mir ist der Ball sogar noch ein wenig über den Spann gerutscht, es hat dann aber doch ganz gut gepasst“, blickte Zimmer nach Schlusspfiff der Partie mit einem Lächeln im Gesicht auf sein Führungstor zurück. In einer insgesamt verhaltenen Anfangsphase entwickelten die Gastgeber das erste Mal etwas Torgefahr, als Jakub Petrik den Ball zu Zimmer durchsteckte, der das Leder aber nicht richtig kontrollierte (4.). Nach 17 Minuten versuchte Bilal Cubukcu, der erst zur neuen Saison vom Berliner AK an den Babelsberger Park wechselte, sein Glück aus der Distanz. Sein Versuch aus gut zwanzig Metern strich knapp über den Querbalken. Kurz darauf das erste Mal Gefahr vor dem Kasten von SVB-Schlussmann Marvin Gladrow, der einen mit viel Schnitt getretenen Freistoß von Christian Siemund entschärfen konnte (19.). Insgesamt war der vom lautstarken Ex-Babelsberger Dietmar Demuth trainierte BAK sehr auf die Defensive bedacht. „So wie es in der ersten Halbzeit lief, habe ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Gerade bei den zweiten Bällen war Babelsberg uns da immer einen Schritt voraus“, konstatierte Demuth.

So war es auch nach etwas mehr als einer halben Stunde als Zimmer seinen großen Auftritt hatte. Nach einem langen Ball Richtung Strafraum legte der umtriebige Cubukcu den Ball ab. Zimmer schaltete am schnellsten nahm den Ball volley mit links und hämmerte den Ball sehenswert in den Winkel (34.). Die verdiente Führung für den spielerisch gefällig agierenden Gastgeber. Kurz vor der Pause dann Durchatmen bei den „Nulldreiern“. Omid Saberdest verzog kurz vor dem Pausenpfiff nur denkbar knapp (43.).

In Hälfte zwei zeigte der Gast dann von Beginn an, dass er zumindest einen Punkt aus dem „Karli“ entführen wollte. Er gestaltete das Spiel, welches insgesamt härter wurde, offener. „Für uns war es eine zweischneidige Situation. Auf der einen Seite will man dem Gegner mit der Führung im Rücken nicht allzu viel Platz geben. Auf der anderen Seite hofft man, mit dem zweiten Treffer die Entscheidung erzwingen zu können“, erklärte SVB-Trainer Cem Efe. Nach gut einer Stunde hatte Christian Skoda, dessen Versuch erst in höchster Not zur Ecke geklärt werden konnte, den Ausgleich auf dem Kopf (63.). Nach 65 Minuten dezimierten sich die Hauptstädter dann selbst. Der Ex-Rathenower Damir Coric kassierte nach einem überharten Einsteigen gegen Ugurtan Cepni zu Recht die Gelb-Rote Karte. Die Kiezkicker wollten diese Phase zu ihren Gunsten nutzen. Lucas Albrecht scheiterte mit links an BAK-Schlussmann Tom Schmidt (68.). Auf der anderen Seite wurden die wenig zwingenden Ausgleichsversuche des BAK sichere Beute von Gladrow (78., 83.) Kurz vor Abpfiff sah Babelsbergs Cepni ebenfalls die Ampelkarte (84.). Nach kurzem Zittern sorgte Makangu (90.) im Eins-gegen-Eins gegen Schmidt dann für die endgültige Entscheidung.

Von Mirko Jablonowski

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