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Nulldrei gewinnt mit 1:0 gegen Neustrelitz

Joker Rafael Makangu sticht erneut Nulldrei gewinnt mit 1:0 gegen Neustrelitz

Vorlage Grundler, Tor Makangu. Diese Kombination der beiden eingewechselten Offensivkräfte brachte den Regionalliga-Fußballern vom SV Babelsberg 03 im zweiten Heimspiel den zweiten Dreier. Mit 1:0 behielten die Hausherren gegen die TSG Neustrelitz die Oberhand.

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Jubelnd dreht Rafael Makangu nach seinem Treffer ab.

Quelle: Jan Kuppert

Potsdam.  „Wieder Grundler mit der Vorlage, genau wie gegen den BAK. So kann es gerne weitergehen“, berichtete Siegtorschütze Rafael Makangu strahlend. Der 23-Jährige, der bereits beim 2:0 gegen den Berliner AK als Joker getroffen hatte, sorgte am Freitag mit dem Tor des Tages für die Entscheidung vor 2072 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion.

SVB-Trainer Cem Efe zeigte sich nach der Partie absolut zufrieden. „Wir hatten mehr Spielanteile und haben die Partie gegen einen guten Gegner im Griff gehabt“, resümierte der 36-Jährige. Er hatte Makangu nach 59. Minuten für Jakub Petrik eingewechselt. „Rafa hat sich das absolut verdient. Er hat in der letzten Woche ganz stark trainiert“, so Efe weiter.

Beide Teams boten im „Karli“ eine Partie auf ansprechendem Niveau. Der für den verletzten Daniel Bittner agierende Daniel Strähle im TSG-Kasten hatte bei einem Kopfball von Severin Mihm (9. Minute) seine Probleme. Sein Gegenüber Marvin Gladrow erwischte einen ganz starken Tag. Zunächst parierte er gegen Sargis Adamyan (18.), ehe er nach gut einer halben Stunde einen Dropkick von Ingo Wunderlich aus etwas mehr als zwanzig Metern gekonnt zur Ecke klärte. Zuvor verzog Lucas Albrecht auf Seiten der Babelsberger knapp (26.). Vor den Augen von Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger ging es mit einem durchaus leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen.

Cem Efe, Trainer des SV Babelsberg 03, hatte ein gutes Händchen als er im Heimspiel gegen die TST Neustrelitz nach etwa eine Stunde Rafael Mkangu einwechselte. Der bedankte sich nach einer halben Stunde mit dem späten, aber sehenswerten Treffer zum 1:0.

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Im zweiten Durchgang konnten beide Teams nicht mehr ganz an das hohe Tempo der ersten Hälfte anknüpfen. Erst nach knapp einer Stunde gab es den ersten Höhepunkt. SVB-Mittelfeldmotor Lovro Sindik eroberte das Leder und ging Richtung Grundlinie. Seine Eingabe fand im Zentrum aber keinen Abnehmer. Die Szene wirkte wie ein Weckruf. Babelsberg legte eine Schippe drauf. Mit Makangus Einwechslung brachte Efe frisches Blut und setzte auf Sieg.

Nach einer weiteren Parade von Gladrow bei einem Fernschuss von Wunderlich (78.) setzten die Filmstädter zur Schlussoffensive an. Es schlug Makangus große Stunde. Mit seinem Abschluss ins rechte obere Toreck, ließ er Strähle keine Chance. Wenig später war Schluss, der Jubel bei „Nulldrei“ groß. „Der Schlüssel zum Erfolg lag in unserer Defensivleistung“, befand Julian Prochnow nach einer starken Teamleistung, der das Duo Grundler/Makangu die Krone aufsetzte.

Von Mirko Jablonowski

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