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Nulldrei im Achtelfinale des Landespokals

Hartes Stück Arbeit für SV Babelsberg 03 in Klosterfelde Nulldrei im Achtelfinale des Landespokals

Nur mit einiger Mühe wendete der Fußball-Regionalligist Babelsberg 03 in der zweiten Runde des Landespokals gegen Landesligist Union Klosterfelde gestern Abend eine Blamage ab und zog durch einen 4:2 (0:2)-Erfolg vor 550 Zuschauern ins Achtelfinale des Wettbewerbs ein.

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Außenseiter Union Klosterfelde mit Paul Kahler (r.) stellte Maximilian Zimmers Babelsbergern fast ein Bein.

Quelle: THOMAS BURCKHARDT

Potsdam . „Kämpfen, kratzen, beißen“, diese Devise gab Christian Gehrke, Trainer des Außenseiters aus Klosterfelde, seinen Jungs im Vorfeld der Partie gegen die Landeshauptstädter mit auf den Weg. Seine Worte schienen zumindest in Halbzeit eins gefruchtet zu haben. Mit zwei Toren nach Standardsituationen durch Ivan Sherbak (5. Minute) und Tobias Marz (35.) düpierten die Unioner die Gäste und gingen im ersten Durchgang überraschend in Front. „Das darf uns nicht passieren. Da haben wir gepennt, obwohl es eine klare Zuordnung gab“, zeigte sich Babelsbergs Trainer Cem Efe verärgert über die Gegentreffer, „die man dann aber erstmal verdauen muss“. Efes Elf ließ bis zur Pause die sich bietenden Möglichkeiten teilweise fahrlässig liegen und agierte im letzten Angriffsdrittel viel zu umständlich. Aus den spielerischen Vorteilen und dem Mehr an Ballbesitz konnte kein Profit geschlagen werden – der letzte Pass fand nur selten sein Ziel.

Die Halbzeitansprache von Efe dürfte dementsprechend laut ausgefallen sein und verfehlte ihre Wirkung nicht. Kurz nach Wiederanpfiff läutete der eingewechselte Stürmer Jakub Petrik mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 (46.) die Aufholjagd des SV Babelsberg 03 ein. Im Anschluss daran drückten die Kiezkicker mit Vehemenz auf den Ausgleich, den Lucas Albrecht nach 76 Minuten erzielte. Bei den Klosterfeldern schwanden mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr die Kräfte.

Der SVB sorgte jetzt für klare Verhältnisse. Erneut Petrik (85.) und Albrecht (87.) sorgten jeweils mit ihrem zweiten Treffer des Tages doch noch für ein standesgemäßes Resultat. „Am Ende sind wir eine Runde weiter – das ist, was für mich zählt. Dennoch bin ich natürlich nicht glücklich über den Auftritt der Mannschaft. Wir müssen endlich lernen, ergebnisorientierter zu spielen“, konstatierte Efe nach der Partie.

Von Mirko Jablonowski

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