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Patzer von Torwart Marvin Gladrow

SV Babelsberg 03 verliert in Jena mit 0:2 Patzer von Torwart Marvin Gladrow

Jetzt könnte es doch noch mal eng werden für den SV Babelsberg 03 im Abstiegskampf. Der Fußball-Regionalligist verlor gestern beim FC Carl Zeiss Jena mit 0:2 (0:0). Während der SVB mit 25 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz "kleben" bleibt, gewannen die Schlusslichter 1. FC Lok Leipzig und Optik Rathenow ihre Partien.

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Der Jenaer Matthias Peßolat (l.) staubt nach einem Fehler von Babelsbergs Torhüter Marvin Gladrow zum 1:0 ab.

Quelle: Karina Hessland

Jena. Vor nur 2906 Zuschauern in Jena neutralisierten sich beide Parteien bis zur Halbzeit weitgehend. Bei den Filmstädtern musste Mittelfeldspieler Enes Uzun wegen einer Achillessehnenreizung passen. Für ihn rückte Daniel Becker in die Startelf. Zwei Aufreger gab es zunächst. Der Jenaer Gramoz Kurtaj traf nach vier MInuten den Pfosten. Auf der anderen Seite wurde der Schuss des Babelsbergers Heiko Schwarz vom Innenpfosten aufgehalten (15.). Eine weitere Möglichkeit der Gastgeber ‒ Distanzschuss von Matthias Peßolat ‒ parierte SVB-Keeper Marvin Gladrow (20.).

Nach der Pause knüpften die Thüringer den Spielfaden und bauten Druck auf. Nach einem Freistoß schien der Ball sicher in den Armen von Gladrow zu landen, doch der Torhüter ließ die Kugel fallen, so dass Peßolat zum 1:0 abstauben konnte (60.). Nach 65 Minuten musste Babelsbergs Innenverteidiger Zlatko Hebib mit einer Muskelverhärtung vom Platz, für ihn wurde Sascha Rode eingewechselt. Der neue Mann war noch nicht warm, als er 25 Meter vor dem eigenen Tor einen Freistoß verursachte. Der Ex-Babelsberger Filip Krstic besorgte den Freistoß. Der Ball flog wie eine Flipperkugel von Freund zu Feind und schließlich dem 19-jährigen Dominik Bock vor die Füße. Dieser hatte keine Mühe, aus fünf Metern zum 2:0 zu vollenden (67.).

Damit waren die Messen gesungen. Jena hätte auf 3:0 erhöhen können, nachdem der Babelsberger Julian Prochnow überlaufen worden war (72.). Prochnow wusste sich im Strafraum nur mit einem Foul zu helfen. Den von Andis Shala halbhoch in die Mitte des Tores geschossenen Elfer hielt Gladrow. Wie in Halberstadt, als Becker in bester Position in den Rasen trat, hatte der Mittelfeldspieler des SVB auch in Jena eine dicke Chance. Er spielte mehrere Jenaer einschließlich Torwart Tino Berbig aus, schoss dann aber aus zwölf Metern statt ins Tor an den Pfosten (81.). Gäste-Trainer Cem Efe ärgerte sich: "Wir haben nach vorn für zu wenig Entlastung gesorgt."

Von Detlef Braune

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