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Remis zwischen Babelsberg 03 und Viktoria 89

Erstes Auswärtstor nach 425 Minuten Remis zwischen Babelsberg 03 und Viktoria 89

Glücklichen Punktgewinn in Berlin: Nach 425 torlosen Auswärtsminuten traf ein Babelsberger auf fremden Platz mal wieder ins gegnerische Netz. Am Ende stand es 1:1-Unentschieden zwischem dem SV Babelsberg 03 und Viktoria 89  Ein Ergebnis, mit dem SVB-Trainer Cem Efe aber nur "halb zufrieden" war.

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Quelle: Jan Kuppert

Berlin. Na endlich! 425 Minuten mussten sich die Anhänger von Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 gedulden, bis auswärts der Knoten platzte. Nach vier punkt- und torlosen Partien auf fremden Plätzen gelang Lucas Albrecht Sonntagnachmittag im Gastspiel bei Viktoria 89 in der 65.Minute der erste Treffer in dieser Saison für die Filmstädter. Sein Ausgleichstor hatte nach dem 1:0 für die Gastgeber (Ümit Ergirdi/20.) bis zum Schlusspfiff Bestand.

Vor 1212 Besuchern im Stadion Lichterfelde – unter ihnen die Hälfte SVB-Fans – legten sich die Berliner von Beginn ans ins Zeug. Hohe Bälle in den Strafraum stiften Verwirrung bei den Gästen. Sebastian Stachnik köpfte knapp vorbei (10.). Drei Minuten später griff SVB-Keeper Marvin Gladrow bei einem Eckball von Gökhan Ahmetcik daneben, zum Glück ohne Folgen. Eine Koproduktion von zwei ehemaligen Babelsbergern erbrachte die Berliner Führung. Der kleine Ümit Ergirdi köpfte nach einem Freistoß von Ahmetcik unbedrängt ein. Das 1:0 nährte zum 52.Geburtstag von Trainer Thomas Herbst die Hoffnungen auf den ersten Heimsieg des Gastgebers.

1:1-Unentschieden lautete der Endstand bei der Partie zwischen dem FC Viktoria 1899 Berlin und SV Babelsberg 03 in der Regionalliga Nordost.

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Die Gäste produzierten mit halbherzigen Aktionen nur Stückwerk. Doch nach 33 Minuten gab es plötzlich eine Initialzündung. Rechtsverteidiger Severin Mihm hatte die Faxen dicke und zeigte bei einem Dribbling über 60 Meter fünf Berlinern die Hacken. Er wurde auf Kosten eines Freistoßes und eines anschließenden Eckballs gebremst. Nach der Hereingabe verfehlte Maxi Zimmer mit einem Gewaltschuss nur knapp das Ziel. Die Efe-Schützlinge waren angekommen. Kurz vor der Pause traf der ansonsten blass bleibende Joaquim Makangu in bester Position das Streitobjekt nicht richtig.

Die Gäste blieben am Drücker. Der aufgerückte Innenverteidiger Jonas Schmidt, der den verletzten Kapitän Christian Schönwälder gut vertrat, zwang Viktoria-Schlussmann Marcus Rickert zu einer Parade (47.). Bis zum Ausgleich durch Albrecht, der keine Mühe hatte nach Zuspiel von Bilal Cubukcu aus Nahdistanz zu verwandeln, blieben die Nulldreier im Vorwärtsgang. Doch dann zogen sie sich zurück. Zur plötzlichen Reserviertheit meinte Abwehrchef Julian Prochnow nach dem Abpfiff: „Wir waren unentschlossen, ob wir den einen Punkt sichern oder weiter nach vorn spielen sollten.“

Die Unsicherheit wäre beinahe bestraft worden. Die Hauptstädter witterten noch einmal Morgenluft und brachten wie in der Anfangsphase mit hohen Bällen die Babelsberger Abwehr in Bedrängnis. Glück, dass der eingewechselte Fatih Yigitusagi kurz vor Schluss nur den Pfosten traf und Gladrow auch noch seinen anschließenden Kopfball entschärfte.

Trotz des ersten Punktgewinns in fremden Gefilden blieben zwiespältige Babelsberger zurück. „Ich bin nur halb zufrieden mit dem Ergebnis. Wir sind insgesamt unter unseren Möglichkeiten geblieben“, sagte Trainer Cem Efe. Heim- und Auswärtsspiele sind bislang wie zwei verschiedene Paar Schuhe. Auf den Punkt brachte die 90 Minuten ein weiterer Ex-Babelsberger. „Nulldrei war spielerisch stärker, wir hatten die besseren Chancen“, meinte Rico Morack.

Von Detlef Braune

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