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Im Landespokal will Babelsberg Favoritenrolle erfüllen Nächste Station Klosterfelde

Nulldrei kommt momentan rum - am Freitag geht es im Fußball-Landespokal nach Klosterfelde. Ein vermeintlich leichtes Spiel, aber Babelsbergs sportlicher Leiter warnt davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Volle Konzentration ist gefragt. Vielleicht gucken sich die SVB-Kicker ja auch etwas von ihrem momentanen Trainingspartner ab.

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Nulldrei im Achtelfinale des Landespokals

Severin Mihm

Quelle: Jan Kuppert

Potsdam. Magdeburg, Bautzen, Klosterfelde – die Fußballer des SV Babelsberg 03 haben derzeit ein straffes Programm zu absolvieren. Nach den Ligapleiten in Magdeburg (0:1) und Bautzen (0:2) steht für die Filmstädter am Freitag (18 Uhr) die Zweitrundenpartie im Landespokal gegen den Landesligisten Union Klosterfelde (Landkreis Barnim) auf dem Programm. Das dritte Pflichtspiel innerhalb von zehn Tagen.

„Das ist schon anstrengend, aber die Trainingseinheiten werden der Mehrbelastung angepasst“, berichtet Babelsbergs Severin Mihm. Der Außenverteidiger steht seit dem Januar vergangenen Jahres im Kader des SVB und gehört damit gemeinsam mit Mitbewohner Lucas Albrecht hinter Julian Prochnow zu den dienstältesten Akteuren. „Man versucht schon mehr Verantwortung zu übernehmen und grad den jungen Spielern wie Oliver Traeder Tipps zu geben“, so Mihm.
Vor dem anstehenden Pokalspiel beim unterklassigen Kontrahenten mahnt er zu voller Konzentration. „Wir werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Ich gehe in diese Partie wie in jede andere.“

Babelsbergs sportlicher Leiter Almedin Civa schlägt in die gleiche Kerbe. „Wir sind nicht in der Lage, einen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen“, berichtet der 42-Jährige. Auch zu seiner aktiven Zeit habe es selten Pokalspiele gegeben, die bereits zur Pause entschieden waren. „Wir gehen die Geschichte konzentriert an und wollen in die nächste Runde einziehen.“ Personell werden wieder zwei, drei Akteure zum Einsatz kommen, die zuletzt wenig Spielpraxis erhielten. Im Tor dürfte Dominic Feber zwischen den Pfosten stehen.

Bei den zuletzt wohl dosierten Einheiten am Babelsberger Park gab es für Trainingskiebitze einen besonderen Gast zu erspähen. Der einstige Bundesligaprofi Charles Takyi (unter anderem Energie Cottbus, St. Pauli) trainiert mit der Mannschaft von Coach Cem Efe. „Er ist ein sehr symphatischer, offener Typ. Man sieht bei ihm, dass er höherklassig aktiv war. Was der einem für Bälle um die Ohren spielt, ist schon der Wahnsinn“, schildert Mihm seine Eindrücke von Takyi.

Hoffnungen auf eine Verpflichtung des 29-Jährigen brauchen sich die 03-Fans allerdings nicht zu machen. „Charles hält sich bei uns lediglich fit. Ähnlich wie es bei Sofian Chahed im letzten Jahr der Fall war“, nimmt Civa etwaigen Spekulationen über einen Transfer den Wind aus den Segeln. Die volle Konzentration ist ohnehin auf Freitag gerichtet – im Pokal soll für Dauerläufer Mihm und seine Kollegen noch lange nicht Endstation sein.

Von Mirko Jablonowski

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