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Defensive als Grundlage des Nulldrei-Erfolgs

Babelsberg 03 hat die zweitbeste Abwehr der Regionalliga Defensive als Grundlage des Nulldrei-Erfolgs

Zehn Punkte sammelte der SV Babelsberg 03 in den letzten vier Ligaspielen und zog durch einen 3:0-Erfolg beim FSV 63 Luckenwalde zusätzlich in das Viertelfinale des Landespokals ein. "Auf dieser Serie lässt sich aufbauen", findet Trainer Cem Efe. Jetzt geht es gegen VfB Auerbach

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Wusste in den vergangenen Spielen zu überzeugen: Defensivakteur Jonas Schmidt vom Regionalligisten SV Babelsberg 03.

Quelle: Jan Kuppert

Potsdam. „Ich bin vor allem glücklich darüber, dass wir im Moment in Ruhe arbeiten können“, berichtet Cem Efe, Trainer des Fußball-Regionalligisten SV Babelsberg 03, im Vorfeld der Heimpartie seiner Elf gegen den VfB Auerbach (Samstag, 13.30 Uhr).

Ein großer Anteil an den jüngsten Erfolgen des SVB ist der starken Defensivarbeit der Mannschaft zuzuschreiben. Mit zehn Gegentreffern nach elf Spieltagen stellt der Club die zweitbeste Abwehr der Liga – nur Spitzenreiter FSV Zwickau kann mit lediglich zwei kassierten Toren einen besseren Wert aufweisen. „Unsere erste Verteidigungslinie beginnt im Angriff. Schon Rafael Makangu macht das sehr gut. Wir zeichnen uns im Moment durch ein starkes Zweikampfverhalten aus und arbeiten kompakt gegen den Ball“, analysiert Efe, der sich trotz der zuletzt gezeigten Leistungen in Zurückhaltung übt. „Wir müssen uns weiter verbessern und hart an uns arbeiten.“

Dies gilt auch für Jonas Schmidt. Der 21-jährige Defensivakteur vertrat in drei der vergangenen vier Pflichtspiele mit Bravour den verletzten Innenverteidiger Christian Schönwälder. „Es ist positiv, dass ich in den letzten Partien das Vertrauen des Trainers zurückzahlen konnte“, so Schmidt, der zusätzlich zu seinem Engagement beim Viertligisten bei einer Sportmarketing-Firma in Berlin arbeitet. Der 1,87 Meter große Akteur, der in der Jugend unter anderem für Hertha BSC und Hertha 03 Zehlendorf auflief, fügte sich bei seinen Einsätzen nahtlos in den Defensivverbund ein. „Ich denke, dass das in diesem Jahr eine Stärke von uns ist – fällt ein Spieler aus, haben wir die Qualität, ihn zu ersetzen. Egal, wer spielt, es passt im Moment. So muss es auch sein“, meint der Blondschopf.

Ob er auch am Wochenende von Beginn an aufläuft, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Kapitän Schönwälder will heute wieder mit dem Mannschaftstraining beginnen und hofft, dass es mit der Rückkehr in die Startelf klappt. „Das ist kein Problem für mich. Man will im Training immer 100 Prozent geben um dann da zu sein, wenn man gebraucht wird“, so Schmidt, der in der letzten Spielzeit auf sieben Einsätze kam und bei den Filmstädtern nicht immer eine einfache Zeit hatte. Efe hielt dennoch an ihm fest und wird jetzt bestätigt. „Ich bin glücklich im Moment. Unsere Mannschaft zeichnet sich durch den Zusammenhalt aus. Es passt auf und neben dem Platz“, berichtet Schmidt.

Mit diesem positiven Gefühl will man am Samstag den nächsten Sieg im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion einfahren und die Spitzenposition in der Heimtabelle (13 Punkte aus fünf Spielen) verteidigen. Mit Auerbach kommt das schwächste Auswärtsteam der Liga. In fünf Gastauftritten konnte der VfB bislang nur zwei Punkte sammeln und hat in fremden Gefilden noch keinen einzigen eigenen Treffer erzielt. „Natürlich wird jetzt viel erwartet. Aber wir schauen nur auf uns. Wir wollen selbstbewusst auftreten und unser Spiel durchziehen“, gibt Efe die Marschroute für Sonnabend vor und tritt gleichzeitig auf die Euphoriebremse.

Von Mirko Jablonowski

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