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Zu Hause weiter ungeschlagen

SV Babelsberg 03 spielt gegen FC Carl Zeiss Jena 2:2 Zu Hause weiter ungeschlagen

Ein verspäteter Anpfiff, eine Platzwunde am Kopf und zweimal Gelb-Rot: In der Regionalliga Nordost holte der SV Babelsberg 03 am Freitagabend ein 2:2 gegen Carl Zeiss Jena. Babelsbergs Trainer Efe sah "ein sehr, sehr gutes Spiel meiner Mannschaft, das mit einem gerechten Remis belohnt wurde".

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Torschütze Bilal Cubukcu (l.) und Ugurtan Cepni bejubeln das 2:2 für den SVB.

Quelle: Jan Kuppert

Potsdam. Die Serie hielt. Nach einer turbulenten Schlussphase kamen die Regionalliga-Fußballer vom SV Babelsberg 03 am Freitagabend zu einem 2:2 (1:0) gegen Carl Zeiss Jena und blieben damit im dritten Heimspiel der Saison ungeschlagen. "Ich denke, es ist letztlich ein verdientes Remis. Es war ein geiler Fight", konstatierte Babelsbergs Mittelfeldakteur Maximilian Zimmer nach der Partie, die in der Endphase an Spannung kaum zu überbieten war.

Zunächst machte der eingewechselte Jenaer Maxim Banaskiewicz mit einem Doppelpack (79. Minute, 88.) die Babelsberger Führung aus der ersten Halbzeit zunichte. Als vieles auf die erste Heimniederlage der Saison für die Filmstädter hindeutete, wurde Nulldrei-Urgestein Julian Prochnow im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Offensivakteur Bilal Cubukcu in der Schlussminute sicher zum viel umjubelten Ausgleich. "Wenn man im Strafraum so hingeht, braucht man sich nicht wundern, wenn der Schiedsrichter dann auf den Punkt zeigt", so Prochnow nach der Elfmeterszene, die den Schlusspunkt unter eine ereignisreiche Partie setzte.

Babelsbergs Trainer Cem Efe:

Aufgrund eines schweren Unfalls auf der Autobahn A9 begann die Partie im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion vor rund 2800 Zuschauern mit 15-minütiger Verspätung ‒ somit konnte gewährleistet werden, dass ein Großteil der Gästefans den Anpfiff nicht verpasste. Nach rund 30 Sekunden verfehlte Jenas Toptorjäger Velimir Jovanovic eine Eingabe von Außen nur denkbar knapp ‒ danach übernahm der SVB das Kommando. Nulldrei-Verteidiger Severin Mihm kam nach einer Freistoßflanke von Cubukcu zum Kopfball. Sein Versuch landete jedoch in den Armen von Jenas Schlussmann Tino Berbig (3. Minute). In der 24. Minute fiel dann die Führung für die feldüberlegenen Filmstädter. Der agile Tobias Grundler erlief sich einen tief gespielten Ball von Mihm, behielt die Ruhe und legte das Spielgerät überlegt auf Rafael Makangu quer. Dieser zog an der Strafraum-Grenze mit links ab. Sein Flachschuss wurde von einem Jenaer noch abgefälscht, sodass sich das Spielgerät unhaltbar für Berbig ins Tor senkte. Mit der Führung im Rücken gaben die Gastgeber weiter den Ton an. Die Kiezkicker waren dem 2:0 jetzt näher als die desorientierten Gäste dem Ausgleich. Abermals Makangu setzte sich im Angriffsdrittel nach einem Zuspiel von Ugurtan Cepni stark durch und scheiterte mit seinem Versuch am gut reagierenden Berbig (37.). So ging es mit einem hochverdienten 1:0 für die Gastgeber in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen Rauchschwaden aus der Babelsberger Nordkurve auf:

Nach der Pause machte die Babelsberger Elf von Trainer Cem Efe zunächst da weiter, wo sie im ersten Durchgang aufhörte. Mihm setzte sich auf seiner rechten Seite stark durch und suchte aus gut 20 Metern den Abschluss. Dieser strich knapp am linken Torwinkel vorbei. In den folgenden Minuten kam jedoch mehr und mehr Unruhe in die Partie ‒ klare Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die Partie wurde zerfahrener und glitt Schiedsrichter Philipp Kutscher mehr und mehr aus der Hand. Nach einem taktischen Foul 20 Meter vor dem eigenen Strafraum kassierte Babelsbergs Leon Hellwig, der sich zuvor eine Platzwunde am Kopf zuzog, Gelb-Rot (66.) Mit der Gelb-Roten Karte für Andreas Löser (80.) dezimierten sich auch die Gäste, ehe die Zuschauer Zeugen einer packenden Schlussphase wurden. Babelsbergs Trainer Efe sah insgesamt "ein sehr, sehr gutes Spiel seiner Mannschaft, das mit einem gerechten Remis belohnt wurde".

Jenas Trainer Karsten Hutwelker:

Von Mirko Jablonowski

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