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Talente im Sport und am Mikro

19. Potsdamer Stadtsportball Talente im Sport und am Mikro

Zirkusakrobatik und Tanzshows: Die Gäste beim 19. Potsdamer Stadtsportball kamen auf ihre Kosten. Im Mittelpunkt standen allerdings die Nachwuchssportler des Jahres, die vom Stadtsportbund ausgezeichnet wurden. Am Mikrofon überzeugten gleich vier Moderatoren, die eigentlich einen ganz anderen Job haben.

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Die Artisten des Nantong Circus zeigten eine spektakuläre Show.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Ronald Rauhe hatte eine einfache Erklärung für sein Engagement beim 19. Potsdamer Stadtsportball am Samstagabend. „Potsdam wollte mal wieder sparen“, scherzte der Kanu-Olympiasieger, der als Moderator mit Kanu-Olympiasiegerin Franziska Weber durch den ersten Teil des Abends führte. Rauhe fuhr noch in der Nacht ins Trainingslager nach St. Moritz und wurde von Stadtsportbund-Schatzmeister Andreas Gerlach dafür mit Energy-Drinks eingedeckt.

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Der Potsdamer Stadtsportbund kürte die Nachwuchssportler des Jahres.

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Den zweiten Teil übernahmen die Turbine-Fußballerinnen Tabea Kemme und Svenja Huth, womit der Abend schon einmal sportlich angelegt war. „Ich habe 300 Puls, Herr Schröder wäre stolz auf unserer maximale Herzfrequenz“, schickte Tabea Kemme zum Auftakt ihrer Moderation Grüße an ihren anwesenden ehemaligen Trainer.

Nantong Circus aus China begeistert das Publikum

Doch im Mittelpunkt des Abends standen nicht nur die Olympiasieger und Top-Athleten, sondern vor allem die, die es noch werden wollen. Insgesamt sieben Nachwuchssportler und Mannschaften wurden für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet.

Die zeigten auch die Artisten des Nantong Circus aus China, Kooperationspartner des SC Potsdam. Mit spektakulären Sprüngen durch meterhohe Reifen sorgten sie für den Applaus des Abends. Auch die Pirouette Dance Company und die Sportakrobaten von Motor Babelsberg beeindruckten mit ihren Programmen, Zauberer Freddie Rutz konnte da nicht ganz mithalten.

OB Jakobs bekräftigt Baderöffnung im Mai

Der rief Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) auf die Bühne, um mit ihm Tricks vorzuführen. Keinen Trick wollte der OB beim Eröffnungstermin des Schwimmbads Blu anwenden. „Alle Zeichen deuten darauf hin, dass es im Mai eröffnet wird“, sagte Jakobs, nachdem der ursprüngliche Termin im vergangenen Dezember nicht gehalten werden konnte. Auch der Mangel an Sportstätten sei bekannt, „das Signal ist angekommen“, sagte Jakobs und verwies auf das millionenschwere Schulinvestitionsprogramm der Stadt, in das auch Sportstätten inbegriffen seien.

Jakobs ehrte außerdem Kanu-Erfolgstrainer Ralph Welke mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Potsdam, ehe die Tanzfläche eröffnet wurde.

Die Nachwuchssportler des Jahres:

Teresa Zurek (Leichtathletik): Teresa Zurek (18) vom SC Potsdam wurde zum zweiten Mal in Folge als Potsdams Nachwuchssportlerin des Jahres geehrt. Bei den U20-Weltmeisterschaften 2016 wurde die Sportschülerin Elfte mit deutschem Rekord im 10 000 Meter Bahngehen. Trainerin Manja Berger sagt über ihren Schützling: „Teresa ist ein Naturtalent.“ Ziel 2017 für die mehrfache deutsche Meisterin sind die U20-Europameisterschaften.

Margarita Kolosova (Sportgymnastik): Margarita Kolosova (12) vom SC Potsdam wurde schon mehrfach deutsche Schülermeisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik – nicht nur im Mehrkampf, sondern auch in den Einzeldisziplinen. Der Schützling von Trainerin Sylke Flügel trainiert jetzt am Bundesstützpunkt in Halle/Saale. In der AK 12 triumphierte sie auch bei internationalen Wettkämpfen in Kiel, Nürnberg oder Düsseldorf.

Ophelia Preller (Kanurennsport): Ophelia Preller (18) vom KC Potsdam wurde 2016 mit ihrer Vereinsgefährtin Annika Loske bei den Junioren-Weltmeisterschaften Dritte im Canadier-Zweier über 200 und über 500 Meter. Sie trainiert bei Petra Welke, die ihren Schützlingen durchaus zutraut, 2020 bei den Olympischen Spielen in Tokio an den Start zu gehen. Derzeit konzentriert sich die Sportschülerin der 12. Klasse auf die Schule.

Friedemann Fischer (Fechten): Seine Mutter bezeichnet Friedemann Fischer selbst als „frech“. Der Zwölfjährige widerspricht nicht, „weil ich manchmal komische Antworten gebe“, sagt der Fechter des OSC Potsdam, der Schüler-Landesmeister wurde und zahlreiche Medaillen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen gewonnen hat und als Nachwuchssportler des Jahres in der Kategorie U15 ausgezeichnet wurde.

Jonas Marok (Gehörlosensport): Jonas Marok (17) vom HGSV Potsdam ist ein erfolgreicher Sprinter in der Leichtathletik beim Gehörlosensport. Bei den Junioren-EM gewann der Schützling von Trainerin Elke Köster Silber über 100 und 200 Meter. Auch bei den Deutschen Meisterschaften war er auf diesen Strecken erfolgreich. „Die 100 Meter laufe ich am liebsten, die Staffel über 400 Meter ist ganz schön anstrengend“, teilte er mit.

Leonard Busch (Kanurennsport): Leonard Busch (16) vom KC Potsdam gehört zu den größten Talenten im Kanurennsport. 2016 gewann er bei den Junioren-EM Bronze im Kajak-Vierer über 500 Meter. Bei den Deutschen Meisterschaften konnte der Schützling von Trainer Frank Cwikla mit Gold im Kajak-Einer über 5000 Meter, im K 2 über 500 und 1000 Meter überzeugen. Bei den Olympic Hope Games holte er Gold, Silber und Bronze.

UJKC Potsdam (U18) (Judo): Während die übrigen elf Judoka des U18-Teams des UJKC Potsdam im Trainingslager in Schottland trainierten, arbeitet Erik Abramov (17) derzeit an seiner Kraft. Der Schwergewichtler will in diesem Jahr seinen ersten Einsatz im Bundesligateam. Im vergangenen Jahr gewann er mit der U18 die deutsche Vereinsmeisterschaft. „Das ist für unsere Trainerin Yvonne Bönisch“, sagte er.

Von Peter Stein und Stephan Henke

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