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Teilnehmerrekord beim DAK-Firmenlauf

Potsdam Teilnehmerrekord beim DAK-Firmenlauf

Neue Strecke, neuer Teilnehmerrekord: 2800 Aktive beteiligten sich am Mittwochabend am 9. DAK-Firmenlauf in Potsdam. Start und Ziel waren am Neuen Palais. Vorbei ging es an Schlössern und Gärten und durch den Park Sanssouci.

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Die neue Strecke führte für die Läufer auch an den Neuen Kammern vorbei entlang der Maulbeerallee.

Quelle: Fotos: Bernd Gartenschläger

Potsdam. „Laufen ohne Sorgen“, „Bitte folgen“, „Immer auf der Überholspur“, „Bis nachher“ oder einfach „läuft“ – bunt wie die Läuferkarawane waren auch die ideenreichen Sprüche, die sich die Teams beim 9. DAK-Firmenlauf am Mittwochabend auf die T-Shirts schreiben ließen.

Bei bestem Läuferwetter gab es mit 2800 Aktiven – gemeldet hatten gar über 3200 – aus 230 Unternehmen einen neuen Teilnehmerrekord, der vor der königlichen Kulisse gebührend gefeiert werden konnte. Denn erstmals war das Neue Palais Start- und Zielpunkt. Von der Mopke führt der fünf Kilometer lange Rundkurs vorbei an den Schlössern und Gärten und durch den Park Sanssouci.

Getummel auf Mopke

Die Verlegung aus dem Volkspark in Potsdams Arkadien hatte für Conrad Kebelmann von der veranstaltenden Agentur „Die Sportmacher“ neben optischen, vor allem praktische Gründe: „Der Potsdamer Firmenlauf wächst Jahr für Jahr. Wir brauchten mehr Platz und den haben wir auf Mopke und mit der neuen Strecke gefunden“, sagte er.

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2800 Teilnehmer sorgten für einen neuen Rekord beim 9. DAK-Firmenlauf am Mittwochabend in Potsdam. Einige Teams trugen Kostüme. Die meisten hatten ihre Laufshirts mit lustigen Sprüchen versehen. Der neue Kurs mit Start und Ziel am Neuen Palais kam gut an. Potsdam von seiner besten Seite.

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Das wurde auch von den Läuferinnen und Läufern honoriert. Allen voran die fast 40-köpfige Mannschaft der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die auf ihren Trikots für die 51 Kilometer (!) Parkwege warb. „Wir haben die Strecke mit ausgewählt und alles vorbereitet“, erzählte Grit Onnen aus der Marketingabteilung. Stammgast Markus Cyranek (30), der als Dritter zu den Schnellsten gehörte, lobte sogleich: „Die Strecke läuft sich besser.“ Und Jennifer Weigt (30), die schnellste Frau, meinte: „Die neue Strecke bringt das Besondere von Potsdam gut rüber. Die Schlösser und Gärten sind einfach einmalig.“

Die flitzenden Klapperstörche

Wie immer liefen einige Teams in originellen Kostümen. Die jungen Damen vom Kinderwunschzentrum Potsdam verkleideten sich in Klapperstörche mit roten Strümpfen und einer weißen Mütze samt langem roten Schnabel. Ihr Motto verriet Anja Bretschneider-Schwarz (40): „Wenn der Storch schwächelt, laufen wir zu Bestform auf.“ Dass Potsdam eine kinderfreundliche Stadt ist, bewiesen auch die Mütter der Sportgruppe „Fit dank Baby“. Sandra Kohse (28) lief mit dem vier Monate alten Sohnemann Max abwechselnd auf dem Arm und im Kinderwagen mit. „Wir treiben einmal in der Woche gemeinsam Sport, da haben wir uns spontan für diesen Lauf angemeldet“, sagte sie freudestrahlend im Ziel. Da muss der kleine Max ja mal eine Sportskanone werden.

Als Asterix, Obelix, Miraculix und weitere Gallier kamen Thomas Lowke (38) und seine Kollegen von der Grenzgänger Erlebnispädagogik daher. „Unser Firmenmotto lautet ja „Mit Abenteuer Gemeinschaft schaffen’. Diesmal haben wir uns selbst ins Abenteuer gestürzt. Unterm Helm war es zwar heiß, aber Spaß hat es trotzdem gemacht“, meinte Lowke.

Sebastian Franke war der erste Läufer im Ziel nach 17:22 Minuten. Der 25 Jahre alte, angehende Altenpfleger von der Hoffbauer-Stiftung sagte: „Beim Schlösserlauf letzten Sonntag war ich Vierter. Diesmal war ich halt der Schnellste.“

Auf den Plätzen folgten Chris Heinicke (Schulplatz Team 2) und Markus Cyranek (Bundespolizei).

Schnellste Frau war Jennifer Weigt (32), technische Assistentin am Geoforschungszentrum Potsdam, in 20:09 Minuten. Auf den Plätzen folgten Sarah Clausen (Physiotherapie Aenne Lamprecht) und Linda Borgmann (Team Oracle).

In der Teamwertung siegte bei den Frauen das Geoforschungszentrum und bei den Männern die E.dis AG.

Von Peter Stein

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