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Trotz Heimpleite: Werder tankt Selbstvertrauen

Handball, 3. Liga Trotz Heimpleite: Werder tankt Selbstvertrauen

„Rundum zufrieden wären wir natürlich nur mit einem Sieg“, erklärte Yannick Schindel nach der Drittliga-Partie von Grün-Weiß Werder gegen den HSV Hamburg. Trotz des 19:23 (10:13) und der sechsten Pleite im sechsten Spiel war dem Kreisläufer und seinem Team aber anzumerken, dass man aus diesem Spiel vom Samstagabend viel für den weiteren Saisonverlauf mitnehmen kann.

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Werders Kreisläufer Yannick Schindel erzielte gegen Hamburg vier Treffer.

Quelle: Sylvia Göres

Werder. „Rundum zufrieden wären wir natürlich nur mit einem Sieg“, erklärte Yannick Schindel nach der Drittliga-Partie von Grün-Weiß Werder gegen den HSV Hamburg. Trotz des 19:23 (10:13) und der sechsten Pleite im sechsten Spiel in der dritten Handball-Liga war dem Kreisläufer und seinem Team aber anzumerken, dass man aus diesem Spiel vom Samstagabend viel für den weiteren Saisonverlauf mitnehmen kann. „Es war im Vergleich zu den Vorwochen eine ex-treme Steigerung – gerade in Sachen Teamgeist“, sagte der Akteur mit der Rückennummer 33, der gegen Hamburg sein Comeback feierte. Am ersten Spieltag gegen die SG Flensburg-Handewitt II (22:28) zog er sich in der Anfangsphase eine Schulterverletzung zu und fiel fünf Wochen aus.

Silvio Krause: „Da sind viele an die Kotzgrenze gegangen“

Gegen die Gäste aus der Hansestadt sah man wie wichtig Schindel als bulliger Spielertyp am Kreis ist. „Aufgrund seiner Statur ist er aus unserem Spiel nicht wegzudenken. Er hat sich trotz seiner Grippe super durchgekämpft. Wir sind froh, dass er wieder da ist", unterstrich Werder-Coach Silvio Krause. Sein Team zeigte gegen den ehemaligen Champions-League-Sieger aus Hamburg, der ohne die Ex-Nationalspieler Stefan Schröder und Torsten Jansen antrat, in den ersten 25 Minuten eine ganz starke Vorstellung. Mit Tom Göres im Tor konnte man sich auf einen guten Rückhalt verlassen, der die HSV-Spieler in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasium einige Male verzweifeln ließ. In der Offensive wussten vor allem Schindel und Spielmacher Robin Huntz zu überzeugen. Huntz gelang zwischenzeitlich der Ausgleich zum 5:5 (13.) und später sogar die Führung (21., 9:8). Aufgrund einiger leichter Fehler in der Schlussphase des ersten Durchgangs gingen die Gastgeber in ausverkaufter Halle aber letztlich mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Halbzeit.

Diesen Vorsprung verdoppelten die Hamburger, bei denen der ehemalige Potsdamer Lasse Kohnagel mitwirkte, in der Anfangsphase der zweiten Hälfte (36., 16:10). Spätestens als Hamburgs Ole Stabick dann zum 20:12 für die Gäste traf (45.), machte sich auf den Rängen langsam die Angst breit, Zeuge des nächsten Heimdebakels zu werden. Anders als gegen die Mecklenburger Stiere (15:33) und den OHV Aurich (23:35) brachen die Blütenstädter dieses Mal aber keineswegs auseinander und zeigten in der Schlussviertelstunde eine couragierte Vorstellung. „Da sind viele an die Kotzgrenze gegangen“, lobte Krause sein Team für die gezeigte Moral. „Letztlich gewinnt Hamburg natürlich verdient. Aber gegen diese Mannschaft nur 23 Gegentore zu bekommen, ist schon sehr stark“, fand der Trainer. „Wir müssen jetzt jedes Spiel so angehen, als wäre es unser letztes“, forderte nach der Partie Yannick Schindel. Denn nur, wenn man an die gezeigte Leistung vom Sonnabend anschließt, kann es in den nächsten Wochen mit dem ersten Punktgewinn in der dritten Liga klappen – dieser würde das Team noch enger zusammenschweißen.

Von Mirko Jablonowski

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