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Johanna Elsig erlöst Turbine

Potsdam gewinnt in Freiburg Johanna Elsig erlöst Turbine

Mit einem rasanten Schlussspurt hat Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam am Sonntag den SC Freiburg bezwungen. Für Turbine trafen Julia Simic und per Kopfball Johanna Elsig. Turbine Potsdam steht damit punktgleich mit Erzrivale Frankfurt auf dem zweiten Tabellenplatz.

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Torjubel zum 1:1: Potsdams Julia Simic, Johanna Elsig und Pauline Bremer.

Quelle: Jan Kuppert

Freiburg. Johanna Elsig feierte am vergangenen Freitag ihren 21. Geburtstag. Zwei Tage später entpuppte sich die Mittelfeldspielerin des 1. FFC Turbine Potsdam beim 2:1 (0:1)-Sieg beim SC Freiburg als Matchwinnerin. Die nun 21-Jährige markierte zwei Minuten vor dem Ende der Bundesliga-Partie das Siegtor. Per Kopf nach einer Ecke. „Der Ball wurde von Lisa Evans gut in den Strafraum geschlagen. Ich habe laut gerufen und geköpft“, meinte Elsig. „Im Großen und Ganzen war es nicht unser bestes Spiel. Doch drei Punkte sind drei Punkte. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Partie am Sonntag zu Hause gegen Lyon.“

Freiburg, 03.11.2013 - Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam gewinnt am 7. Spieltag gegen den SC Freiburg mit 1:2. Potsdam steht damit punktgleich mit Erzrivale Frankfurt auf Platz zwei der Tabelle.

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Der Bundesliga-Zweite empfängt in sechs Tagen das Topteam von Olympique im Karl-Liebknecht-Stadion. Auch beim Duell in der Champions League wird Elsig eine wichtige Rolle spielen. „Johanna hat sich wunderbar entwickelt und ist auf dieser Position eine wichtige Spielerin geworden“, sagt Potsdams Trainer Bernd Schröder. „Sie ist ständig unterwegs, pusht und gewinnt Kopfbälle.“ Auch in Freiburg motivierte die Blondine immer wieder. „In der ersten Halbzeit hatte Freiburg nur eine Chance, die gleich zum Tor führte.“

Fiona O'Sullivan hatte unmittelbar vor dem Pausenpfiff zum 1:0 getroffen. „Nach dem Seitenwechsel waren wir gezwungen, Tore zu schießen und haben gezeigt, dass wir ab der 70. Minute einen drauflegen können“, so die Siegtorschützin. Auch ihr Trainer war mit der Leistung nach der Pause zufrieden. „Wir haben es verstanden, dem Gegner unser Spiel aufzudrängen“, so der Coach. „Mit hohem Tempo, gutem Spiel über die Außen und ordentlichem Zweikampfverhalten haben wir das Zepter in die Hand genommen und die Partie bis zum Ende hin bestimmt.“

Der Auftritt in Halbzeit zwei sollte Selbstvertrauen geben. Zumal die Bemühungen diesmal belohnt wurden. Julia Simic setzte sich nach 67 Minuten nach einem feinen Dribbling durch und schoss den Ball aus der Drehung in den rechten Winkel. Potsdam agierte weiterhin bemüht.

Das Tor von Elsig fiel spät, aber „völlig verdient“, fasste Schröder zusammen, der neben Tabea Kemme auch auf Ada Hegerberg (kam angeschlagen von der Nationalmannschaft zurück) verzichten musste.

Von Sebastian Morgner

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