Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Regen

Navigation:
WM-Aus: Darum freut sich Bernd Schröder

Turbine-Coach im MAZ-Video WM-Aus: Darum freut sich Bernd Schröder

Bernd Schröder, Trainer bei den Fußballerinnen von Turbine Potsdam, ist immer wieder für ein launiges Wort gut. Im MAZ-Video erklärt er, warum er sich über das Halbfinal-Aus des DFB-Teams bei der Weltmeisterschaft freut und offenbart, was Erfolge mit Frauen machen.

Voriger Artikel
Jennifer Zietz macht Schluss mit Turbine
Nächster Artikel
Turbine Potsdam verliert Saisonauftakt

Turbine-Coach Bernd Schröder

Quelle: dpa

Potsdam. Das Halbfinal-Aus der DFB-Frauen bei der Frauenfußball-WM hat viele Fans enttäuscht. Bernd Schröder, Coach bei einer der besten Frauenfußball-Mannschaften in Deutschland, hat dazu eine ganz eigene Meinung. Der Turbine-Potsdam-Trainer freut sich.

Im MAZ-Video erklärt er warum und offenbart ganz nebenbei, was ein möglicher WM-Erfolg in seinem Team und bei seinen deutschen Nationalspielerinnen ausgelöst hätte.

Obwohl der Turbine-Coach seine augenzwinkernde Freude über das Ausscheiden nicht verbergen kann, übt er auch sachliche Kritik und fordert nach dem Halbfinal-Aus einen Umbruch beim DFB. „Wir haben jetzt zweimal hintereinander das Ziel nicht erreicht. Es muss ein Umbruch eingeleitet werden, gerade mit Blick auf Olympia im nächsten Jahr“, sagte er am Freitag. Namen für personelle Konsequenzen wollte Schröder nicht nennen. Bei der WM 2011 erfolgte das WM-Aus gegen Japan im Viertelfinale.

Auch andere Trainer üben Kritik

Der 72-Jährige bemängelte wie schon seine Kollegen Ralf Kellermann vom VfL Wolfsburg und Colin Bell vom Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt die fehlende taktische Flexibilität. „Wir sind zu ausrechenbar“, kritisierte Schröder, „nach dem Rückstand gegen die USA hatten wir keinen Plan B“. Der 2:0-Sieger aus Amerika sei „klar auf unser System vorbereitet gewesen“.

Schröder bemängelt fehlende Selbstkritik

Schröder ärgerte sich besonders über die fehlende Selbstkritik der Beteiligten. „Die U-21 der Männer hat nach ihrem EM-Ausscheiden klar Position bezogen. Warum kriegen das die Frauen nicht hin?“, fragte sich der langjährige Turbine-Coach, der folgendes Szenario erwartet: „Sollten wir gegen England Rang drei holen, wird die Selbstbeweihräucherung weiter gehen. Dann wird gesagt: „Platz drei ist doch gar nicht so schlecht.“ Das DFB-Team spielt am Samstag (22 Uhr) gegen England um Rang drei.

MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Fußball
Die Japanerinnen haben sich bereits für das WM-Achtelfinale qualifiziert.

Titelverteidiger Japan steht als erste Mannschaft vorzeitig im Achtelfinale der Frauenfußball-WM in Kanada. Nach dem 2:1 (2:0) gegen Kamerun sind die Asiatinnen in der Gruppe C vor dem abschließenden Vorrunden-Spieltag nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.

  • Kommentare
mehr
Mehr aus Turbine Potsdam
Turbine Potsdam: Kader für die Saison 2014/15

Das Saisonziel für Turbine Potsdam ist klar: Zurück nach Europa! Viele junge Talente und drei U-20-Weltmeisterinnen im Team sollen den Weg an die Spitze der Champions League ebnen. Die MAZ zeigt den Kader der Saison 2014/2015.

MAZ Sportbuzzer