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VfL-Erfolg mit Tipps von Kevin Kuske

Handball, A-Jugend-Bundesliga VfL-Erfolg mit Tipps von Kevin Kuske

Die A-Jugend des VfL Potsdam hat die beste Saison ihrer Vereinsgeschichte gespielt und erneut die direkte Qualifikation für die A-Jugend-Bundesliga geschafft. Dazu trugen ein überragender Teamgeist, die richtigen Lehren knappe Niederlagen gegen die Staffelfavoriten und die Ernährungstipps eines vierfachen Olympiasiegers bei.

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Rechtsaußen Ridha Trabelsi warf für den VfL 155 Tore in der A-Jugend-Bundesliga. Nun steigt er ins Drittliga-Team auf.

Quelle: Foto: FOTO-LÄCHLER

Potsdam. Die Ernährungstipps gab es von höchster Stelle. Kevin Kuske, vierfacher Olympiasieger als Bob-Anschieber, griff der Handball-A-Jugend des VfL Potsdam beim Thema Essen unter die Arme. „Ich hatte ihm gesagt, dass ich hier eine coole Truppe habe, mit der ich neue Themen angehen muss. Mir passt das mit der Ernährung nicht“, erzählt Trainer Axel Bornemann, wie er „Edelfan“ Kuske dazu brachte, seinem Team in der Vorbereitung zur Saison ein paar Ratschläge zu geben. Und die haben offensichtlich gefruchtet. Mit Platz vier in der Nordstaffel der Bundesliga schafften die Potsdamer das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte und die direkte Qualifikation für die kommende Bundesligasaison.

Mit Kuskes Tipps zum Muskelaufbau startete eine „überragende Vorbereitung“ (Bornemann), bei der sie unter anderem den Werderaner Havelcup gegen die Männermannschaften gewinnen konnten. Doch der Erfolg hatte noch einige weitere Faktoren. „Ausschlaggebend für unsere gute Saison war, dass die Mannschaft einen sehr guten Teamgeist hatte und alle immer zusammengehalten haben“, sagt Ridha Trabelsi.

Der Rechtsaußen war mit 155 Toren der beste Schütze der Jungadler und zweitbester der ganzen Liga. Damit war der 19-Jährige einer der Garanten für die erneute direkte Bundesliga-Qualifikation. Im Tor stand Junioren-Nationalkeeper Paul-Janis Twarz. Beide spielen in der kommenden Saison im Drittliga-Männerteam des VfL. „Ich will mich auf jeden Fall weiterentwickeln. Der Männerbereich ist schon ein Unterschied zur Jugend“, sagt Trabelsi, der gerade sein Abitur macht und vor der Saison von den Füchsen Berlin kam.

Trotz der vielen Siege in dieser Saison sagt Bornemann: „Uns haben in diesem Jahr aber die Niederlagen geprägt.“ Gegen Meister SC Magdeburg und die Füchse Berlin gab es in der Vorrunde sehr knappe Niederlagen. „Da haben wir gesehen, dass wir mit den absoluten Topteams auf Augenhöhe sind“, sagt Bornemann.

Der muss für die kommende Saison allerdings einen Neuanfang mit der VfL-A-Jugend starten. Nur Levi Schwark, Tim Rosadzinski, Maximilian Hoffmann und Tobias Moldenhauer bleiben im Team. Bornemann: „Das ist die Achse, um die herum wir das neue Team bilden werden.“

Von Stephan Henke

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