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VfL-Kapitän Jan Piske verlängert Vertrag

Handball, 3. Liga Nord VfL-Kapitän Jan Piske verlängert Vertrag

Handball-Drittligist VfL Potsdam hat den Vertrag mit Kapitän Jan Piske bis 2017 verlängert. Der 27-Jährige trägt bereits seit 2002 – mit einer Unterbrechung von einem Jahr – das Trikot der Adler. Mit den Potsdamern schaffte er bereits zwei Aufstiege in die 2. Liga, der dritte soll wenn möglich folgen. Dabei hatte Piske am Montag noch einen anderen wichtigen Tag.

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Jan Piske trägt seit 13 Jahren das VfL-Trikot.

Quelle: Verein

Potsdam. Nicht nur beruflich hat sich am gestrigen Dienstag bei Jan Piske etwas Neues getan. An seinem ersten Tag als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam unterschrieb der 27-Jährige auch noch einen neuen Vertrag beim Handball-Drittligisten VfL Potsdam. „Wenn man junge Spieler aus der eigenen Nachwuchsarbeit in die Mannschaft integrieren möchte, braucht man solch erfahrene Stützen wie Jan. Er ist enorm wichtig für das Team“, sagt der sportliche Leiter Alexander Haase zur Vertragsverlängerung mit dem Kapitän um ein Jahr.

Piske gehört zu den Urgesteinen des Vereins, spielt – mit einem Jahr Unterbrechung – seit 2002 für den Verein. „Ich bin sehr glücklich, meinen Vertrag vorzeitig verlängert zu haben. Potsdam ist meine Heimat und ich fühle mich sehr wohl hier. Ich werde alles geben, um die Mannschaft zu vielen weiteren Siegen zu führen“, erklärt der angehende Gymnasiallehrer über den neuen Kontrakt.

Piske will den dritten Aufstieg mit den Adlern

Seit der Saison 2013/14 ist der rechte Rückraumspieler Kapitän wieder bei den Adlern, nachdem er zuvor jeweils ein halbes Jahr für den damaligen Zweitligisten Schwerin und bei den Füchsen Berlin spielte. Mit den Adlern stieg er sowohl 2006 als auch 2009 in die 2. Bundesliga auf. „Ich bin jetzt das dritte Jahr wieder hier und es ist schon spannend, wie sich das Ganze entwickelt. Wir spielen aktuell eine gute Saison und das macht Lust auf mehr“, sagt der Linkshänder zu einem möglichen dritten Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse.

Momentan liegt der VfL Potsdam auf Rang zwei, sechs Punkte hinter Tabellenführer Dessau-Roßlauer HV, der allerdings auch ein Spiel mehr auf dem Konto hat. „Ich denke, dass wir so ausgeglichen wie noch nie sind. Es kann quasi immer jemand einspringen und wir sind auch in der Breite stärker geworden“, sagt Piske zum aktuellen Kader seines Teams. Diese Entwicklung führt er auch auf das A-Jugend-Bundesligateam zurück, aus welchem stets neue Talente in den Kader der Potsdamer eingebaut werden.

Am kommenden Samstag (19 Uhr, MBS-Arena) empfangen die Potsdamer den Sechsten DHK Flensborg. „Die Saison ist noch lange nicht vorbei, wir haben noch schwere Spiele. Aber mit der Ausgangsposition wollen wir natürlich Zweiter werden“, gibt der Kapitän die Richtung für die neun verbleibenden Spiele vor.

Von Stephan Henke

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