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VfL Potsdam: Spürbare Lust auf die Saison

Handball VfL Potsdam: Spürbare Lust auf die Saison

Handball-Drittligist VfL Potsdam startete am Montagabend in die neue Spielzeit. Mit dabei waren sieben Neuzugänge, ein weiterer weilte noch bei der Junioren-Nationalmannschaft. Der sportliche Leiter Alexander Haase ist davon überzeugt, dass der Kader noch besser als im Vorjahr ist, in dem die Adler Dritter wurden. Etwas Sorgen macht derzeit nur die Torhüterposition.

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Trainer Jens Deffke (v.l.) begrüßte die Neuzugänge Niklas Einenkel, Nils Gugisch, Phil-Lukas Winter, Ridha Trabelsi, Philipp Hempel, Matti Spengler und Dominik Steinbuch beim ersten Training. Keeper Paul Twarz weilte bei der Junioren-Nationalmannschaft.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Obwohl sich Alexander Haase als Co-Trainer der Handball-Nationalmannschaft am Dienstag über Stuttgart Richtung Olympische Spiele in Rio verabschiedet, ließ es sich der sportliche Leiter des VfL Potsdam nicht nehmen, die Spielzeit persönlich einzuläuten. „Ich hab richtig, richtig große Lust auf die neue Saison“, bekräftigte Haase bei der Ansprache an die neu zusammengestellte Mannschaft am Montagabend in der MBS-Arena.

Drei echte Neuzugänge

Inklusive Dominik Steinbuch, der bereits im Winter kam, aber verletzungsbedingt noch kein Spiel absolvierte, muss Trainer Jens Deffke acht Neuzugänge in der Vorbereitung einbauen. „Es geht darum, dass sie sich kennenlernen und wohlfühlen“, sagte der Coach, der aber darauf verweist, dass es nur drei echte Neuzugänge sind: Philipp Hempel kam von Bundesliga-Absteiger ThSV Eisenach, Nils Gugisch und Matti Spengler vom Kooperationspartner Füchse Berlin. Die anderen stammen aus der VfL-Jugend oder haben dort eine Vergangenheit, wie Niklas Einenkel.

Acht Neuzugänge

Der VfL Potsdam hat im Sommer acht neue Spieler ins Drittliga-Team aufgenommen.

Vom Kooperationspartner Füchse Berlin kommen Nils Gugisch (Rechtsaußen) und Spielmacher Matti Spengler. Dominik Steinbuch trat den selben Weg bereits im Winter an, fehlte bislang aber verletzungsbedingt.

Philipp Hempel (Rückraum links) wechselt vom Bundesliga-Absteiger ThSV Eisenach nach Potsdam.

Vom Oberligisten Ludwigsfelder HC wurde Niklas Einenkel (Kreis) verpflichtet, der schon in der VfL-Jugend spielte.

Phil-Lukas Winter spielte zuletzt für Grün-Weiß Werder und verstärkt die Adler im Rückraum und der Abwehr.

Paul Twarz (Tor) und Ridha Trabelsi (Rechtsaußen) kommen aus dem A-Jugend-Bundesliga-Team zu den Adlern.

In der Sommerpause haben Matthias Frank, Alexander Schmidt (beide Karriereende), Yannick Schindel, Tobias Frank und Robert Schütz (alle Grün-Weiß Werder) den VfL verlassen.

 

„Ich hab mich riesig gefreut, als der VfL bei mir angefragt hat. Es war mein großer Traum, in der 3. Liga und höherklassig zu spielen“, sagte der Kreisläufer, der nach fünf Jahren beim Oberligisten Ludwigsfelder HC zurück zu seinem Jugendclub kommt. Ab der 7. Klasse war er auf der Sportschule, nach dem Abitur ging er nach Ludwigsfelde. „Von der individuellen Stärke können wir auf jeden Fall oben mitspielen“, sagte der 25-Jährige.

Keeper Sebastian Schulz noch verletzt

Dessen sicher ist sich auch Haase: „Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft stärker ist als im letzten Jahr“, meinte der sportliche Leiter des Tabellendritten der vergangenen Saison. „Auf Linksaußen haben wir das mit Abstand stärkste Duo der Liga“, adelte Haase Caspar Jacques und Julius Dierberg. Zudem ist nun jede Position doppelt besetzt, der Kader 16-Mann-stark. Damit ist er komplett, gesucht wird nur noch ein neuer Co-Trainer für Deffke. Sorgen macht einzig die Torwartposition: Sebastian Schulz plagen Knieprobleme, Paul Twarz ist aktuell bei der Junioren-Nationalmannschaft.

VfL tauscht Heimrecht für die Spiele gegen Grün-Weiß Werder

Handball-Drittligist VfL Potsdam startet mit drei Auswärtspartien in die neue Saison.

Zum Auftakt reist der Vorjahresdritte am 3. September (19.30 Uhr) zum SV Beckdorf.

Am 11. September (16 Uhr) steht das Derby bei Grün-Weiß Werder auf dem Spielplan.

Ursprünglich hatte der VfL Heimrecht, doch die MBS-Arena ist belegt.

Nach der Partie am 3. Spieltag beim OHV Aurich steigt am 25. September (16 Uhr) das erste Heimspiel der Saison gegen die HSG Nord Henstedt-Ulzburg.

1. Spieltag, 3. September, 19.30 Uhr: SV Beckdorf – VfL Potsdam

2. Spieltag, 11. September, 16 Uhr: Grün-Weiß Werder – VfL Potsdam

3. Spieltag, 18. September, 17 Uhr: OHV Aurich – VfL Potsdam

4. Spieltag, 25. September, 16 Uhr: VfL Potsdam – HSG NordHU

5. Spieltag, 9. Oktober, 16 Uhr: VfL Potsdam – SG Flensburg/Hand. II

6. Spieltag, 15. Oktober, 19.30 Uhr: MTV Braunschweig – VfL Potsdam

7. Spieltag, 23. Oktober, 16 Uhr: VfL Potsdam – DHK Flensborg

8. Spieltag, 28. Oktober, 19.30 Uhr: SC Magdeburg II – VfL Potsdam

9. Spieltag, 6. November, 16 Uhr: VfL Potsdam – Oranienburger HC

10. Spieltag, 13. November, 16 Uhr: VfL Potsdam – VfL Fredenbeck

11. Spieltag, 19. November, 19 Uhr: VfL Potsdam – SV Mecklenb.-Schwerin

12. Spieltag, 26. November, 19.30 Uhr: SG VTB Altjührden – VfL Potsdam

13. Spieltag, 4. Dezember, 16 Uhr: VfL Potsdam – HSV Hamburg

14. Spieltag, 10. Dezember, 19 Uhr: VfL Potsdam – TSV Altenholz

15. Spieltag, 17. Dezember, 17 Uhr: SV Anhalt Bernburg – VfL Potsdam

Die Rückrunde beginnt am 14. Januar, das letzte Saisonspiel ist am 6. Mai.

Im DHB-Pokal trifft der VfL beim Erstrunden-Final-Four-Turnier am 27/28. August auf den Wilhelmshavener HV, das zweite Halbfinale spielen der Oranienburger HC und die Füchse Berlin.

Von Stephan Henke

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