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VfL Potsdam für Jugendarbeit ausgezeichnet

Handball VfL Potsdam für Jugendarbeit ausgezeichnet

Auszeichnung für den VfL Potsdam: Der Handball-Drittligist wurde am Dienstag mit dem Grünen Band geehrt, das der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank an Vereine vergeben, die sich besonders in der Jugendarbeit engagieren. „Das ist eine Riesensache für uns“, sagte Vereinspräsident Norbert Ahrend, der auch zwei Paradebeispiele präsentieren konnte.

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Im Fritze-Handball-Camp lernen Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren in den Herbstferien die Grundlagen des Sports.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Yannik Münchberger hat von Anfang an die Vorteile der Jugendarbeit des VfL Potsdam erfahren. Zur 7. Klasse kam der Handballer aus Rangsdorf (Teltow-Fläming) an die Sportschule in Potsdam und wechselte damit auch zu den Adlern. „Seit der B-Jugend hat sich extrem viel verändert“, bilanziert der 20-Jährige, der inzwischen Leistungsträger beim Drittligisten ist und am Freitag (19.30 Uhr) beim SC Magdeburg II antritt. Ähnlich ist es beim ein Jahr jüngeren Torhüter Paul Twarz, der 2013 aus Cottbus kam und ebenfalls eine feste Größe in der Mannschaft der Potsdamer ist. Er hat inzwischen sogar den Sprung in die deutsche Junioren-Nationalmannschaft geschafft. Sie haben beide damit den gewünschten Weg vom Jugendspieler zum Leistungsträger in der ersten Männermannschaft genommen und sind Aushängeschilder der Jugendarbeit des Vereins.

A-Jugend des Vereins seit mehreren Jahren in der Bundesliga

Seit Dienstag kommt dazu ein weiteres. Der Verein bekam das „Grüne Band“ verliehen, eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Commerzbank für die vorbildliche Jugendarbeit des Vereins. „Das ist eine Riesensache für uns“, sagte Vereinspräsident Norbert Ahrend. „Damit bekommen wir auch vom DOSB und der Commerzbank die Bestätigung für unsere wichtige und erfolgreiche Nachwuchsarbeit.“ So ist die A-Jugend des Vereins bereits seit mehreren Jahren in der Bundesliga aktiv.

Frank Fichtelmann, Filialdirektor der Commerzbank Potsdam, erklärte: „Der VfL hat mit seinen Projekten, vor allem der Kooperation mit den Schulen, unwahrscheinlich viel dafür getan, dass die Freude am Handball in die Stadt getragen wird.“ Damit ist auch ein Scheck in Höhe von 5000 Euro verbunden, das Geld soll weiter in die Schul-AGs investiert werden.

AGs fruchten in der Nachwuchsarbeit

Münchberger, der derzeit ein freiwilliges soziales Jahr in der Geschäftsstelle absolviert, ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Er leitet die AGs als Betreuer, fährt in die Schulen und macht Einheiten mit den Kindern. In sieben Schulen bietet der Verein 13 AGs an. „Wir haben dadurch einen höheren Zulauf und profitieren davon genauso wie die Schulen, die froh sind, dass den Kindern Freizeitmöglichkeiten geboten werden“, sagte Nachwuchsleiter Jens Pichotta. „Das trägt Früchte. Alleine beim Spiel gegen Flensborg am Sonntag habe ich elf Kinder aus den Schul-AGs als Zuschauer gesehen“, erzählte Spielmacher Münchberger, der mit dem Team aktuell Rang fünf in der Tabelle belegt. „Die jungen Spieler wissen, dass sie hier den Sprung in die 1. Männermannschaft oder vielleicht auch noch höher schaffen können“, sagte Münchberger.

Bei der gestrigen Preisübergabe waren auch 50 Kinder in der MBS-Arena, die in den Herbstferien das 1. Fritze-Handball-Camp des Vereins besuchen. Eine Woche lang werden den zwischen sechs und zwölf Jahre alten Nachwuchs-Handballern die Grundlagen des Sports beigebracht. Darunter könnte auch der ein oder andere Spieler der VfL-Zukunft sein.

Von Stephan Henke

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