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Der VfL hat bittere Niederlage runtergespült

Handball, 3. Liga Der VfL hat bittere Niederlage runtergespült

Kurz nach der 30:39 (9:18)-Heimpleite gegen die SG Flensburg-Handewitt II waren die Spieler des Handball-Drittligisten VfL Potsdam spürbar geknickt, doch Trainer Jens Deffke hat die heftige Niederlage abgehakt: „So etwas kommt leider vor.“ In Magdeburg wartet allerdings am Freitag (19.30 Uhr) mit dem Tabellenführer ein schwerer Gegner.

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Sichtlich unzufrieden mit dem vergangenen Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt II: VfL-Trainer Jens Deffke.

Quelle: Julius frick

Potsdam. VfL-Trainer Jens Deffke hat die herbe Heimpleite gegen die SG Flensburg-Handewitt II bereits einigermaßen verdaut. „Dass man an einem verlorenen Spiel zu knabbern hat, ist klar. Man sollte sich jetzt aber nach einer Niederlage nicht zu viele Gedanken machen. So etwas kommt leider vor. Wir haben sie ins Klo getan und runtergespült“, sagt der Trainer des Potsdamer Handball-Drittligisten.

Mit 30:39 (9:18) war sein so heimstarkes Team gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten untergegangen. „Wir haben wirklich keinen guten Tag gehabt. Wir konnten in allen Bereichen nicht an unsere Leistungen aus den Wochen davor anknüpfen“, gibt Deffke zu. Allerdings habe auch der Gegner, bis dato Vorletzter, stärker gespielt als in den Wochen zuvor: „Dass der Knoten jetzt gegen uns geplatzt ist, ist natürlich unschön. Aber wir haben mitgeholfen, dass er platzt.“

Gegen Flensburg riss die makellose Heimserie

Bislang spielte der VfL Potsdam eine starke Hinrunde, gewann vor dem Flensburg-Spiel alle vier Heimspiele und unterlag nur auswärts. Bei zwei der drei Niederlagen verspielten die Adler eine hohe Führung, zuletzt im Derby beim Oranienburger HC (26:27).

Besondere Maßnahmen werde er in dieser Trainingswoche und vor dem Spiel am Freitagabend (19.30 Uhr) gegen Spitzenreiter SC Magdeburg II nicht ergreifen. „Wir ändern Kleinigkeiten, aber nichts am Grundablauf. Mit dem bekannten Ablauf haben wir in dieser Saison gute Spiele abgeliefert, wo wir die Zuschauer begeistern konnten, das hat am Wochenende eben nicht gepasst“, sagt der 40-Jährige.

Magdeburg, das bislang acht Siege verbuchen konnte, habe einen Kader mit großem Potenzial. Deffke: „Einige Spieler wird man sicher in naher Zukunft, wenn nicht beim SCM in der Bundesliga, dann zumindest in der 2. Liga sehen.“ Das schreckt den Trainer des Tabellenvierten nicht vor der Ankündigung: „Die Saison zeigt, dass jeder jeden schlagen kann. Das ist eine total ausgeglichene Liga, in jedem Spiel ist alles möglich. Der Blick auf die Tabelle ist nicht aussagekräftig.“

Von Stephan Henke

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