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Emotionale Rückkehr mit Happy End

Handball, 3. Liga Emotionale Rückkehr mit Happy End

Die Spiele des Handball-Drittligisten VfL Potsdam in dieser Saison sind nichts für schwache Nerven. Bei der Rückkehr in die Sporthalle Heinrich-Mann-Allee setzte sich das VfL-Team um die überragenden Matti Spengler und Daniel Deutsch am Freitagabend in einem intensiven Spiel mit 33:31 (17:17) gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin durch.

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Christian Schwarz (M.) gelangen im Spiel gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin am Freitagabend drei Treffer.

Quelle: Julius Frick

Potsdam. Die Spiele des Handball-Drittligisten VfL Potsdam in dieser Saison sind nichts für schwache Nerven. Daran änderte auch der gezwungene Umzug in die Sporthalle Heinrich-Mann-Allee nichts. Im Unterschied zu den vergangenen beiden Heimspielen, die jeweils mit einem Treffer Unterschied verloren wurden, hatten die Adler gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin Freitagabend aber das bessere Ende für sich und setzten sich mit 33:31 (17:17) durch. „Es war ein sehr intensives Spiel, das wir als Team für uns entschieden haben. Trotz der ungewohnten Halle und Spielzeit“, erklärte ein sichtlich erleichterter VfL-Trainer Jens Deffke.

Kein Termin frei in der MBS-Arena

Eigentlich war das Aufeinandertreffen beider Teams auf Sonnabend terminiert. Da dort in der MBS-Arena, seit Januar 2012 die eigentliche Spielstätte der Potsdamer, ein Bläserklassenkonzert stattfindet und dazu bereits Freitag Aufbauarbeiten stattfanden, wollte der VfL das Spiel auf den 23. Dezember verlegen. Dem stimmten die Schweriner nicht zu. Da am Sonntag der Volleyball-Bundesligist SC Potsdam in der MBS-Arena gefordert ist, musste man umziehen.

Geschadet hat es nicht. Den Gastgebern merkte man vor 410 mächtig Stimmung machenden Anhängern in der altehrwürdigen Halle, in welcher der Verein zwei Zweitliga-Aufstiege feierte, aber keinerlei Umstellungsprobleme an. Schnell führte man gegen die Schweriner, mit dem Ex-Potsdamer Ariel Panzer im Tor, mit 3:0 (5. Minute). „Wir haben am Anfang mächtig aufs Gaspedal gedrückt“, meinte Daniel Deutsch, der acht Treffer zum Erfolg beisteuerte und neben Matti Spengler (zehn) zu den überragenden Akteuren bei der Heimmannschaft gehörte. Nachdem die Havelstädter zwischendurch sogar mit fünf Toren (9:4/12.) führten, kämpften sich die individuell stark besetzten Stiere zur Pause auf 17:17 heran.

Daniel Deutsch: „Natürlich etwas verunsichert“

Nach den ersten beiden Aktionen führten sie sogar mit 19:17 – das Spiel drohte zu kippen. Der VfL, angeführt von Deutsch und Spengler, ließ sich aber nicht beirren. „Ich denke, dass wir über 60 Minuten die eindeutig bessere Mannschaft waren“, so Spengler, der wie seine Kollegen in der Schlussphase noch einmal zulegte. Die Zwei-Tore-Führung, die man nach 48 Minuten wieder für sich verbuchte, verteidigte Potsdam bis zum Schlusspfiff. „Nach zwei knappen Niederlagen waren wir natürlich etwas verunsichert. Da passieren Fehler, die du nicht machst, wenn du locker durch die Hose atmest. Wir haben emotional alles reingeworfen. Das gibt Mut für die nächsten Spiele“, erklärte Rückraumspieler Deutsch.

Von Mirko Jablonowski

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