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Hartes Stück Handball-Arbeit

VfL Potsdam gewinnt 22:20 gegen Fredenbeck Hartes Stück Handball-Arbeit

Der VfL Potsdam hat das letzte Spiel des Jahres gewonnen. Der Handball-Drittligist hat am Sonntagnachmittag den VfL Fredenbeck mit 22:20 zu besiegt. Der Sieg war hart erarbeitet und stand kurz vor Schluss auch noch auf der Kippe. Jetzt heißt es regenerieren, denn am 11. Januar kommt es zum Derby - und da ist einiges gutzumachen.

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Jan Piske (links) traf aus der eigenen Hälfte ins gegnerische Tor.

Quelle: Julius Frick

Potsdam. Abgekämpft, aber zufrieden zog Florian Schugardt seine Bilanz. „Wir wollten den Zuschauern zu Hause noch einmal ein ordentliches Spiel liefern. Die Partie war keine Augenweide, wir mussten ganz schön kämpfen“, kommentierte der Linksaußen des Handball-Drittligisten VfL Potsdam den 22:20 (10:8)-Sieg gegen den VfL Fredenbeck. Es war der erste Sieg nach vier Niederlagen in Folge für die Potsdamer, die sich damit mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Winterpause verabschiedeten.

Das musste sich der Tabellensechste allerdings hart erarbeiten. Der Kontrahent aus Niedersachsen war ein unangenehmer. „Wir haben den Gegner selbst unangenehm gemacht, oft viel zu zeitig abgeschlossen“, sagte Schugardt, der in der Start-Sieben stand. Damit wollte der VfL laut Trainer Jens Deffke die Abwehr stärken, Top-Torjäger Julius Dierberg saß zunächst auf der Bank. Dabei führten die Gäste allerdings den Großteil der ersten Halbzeit, erst in der 22. Minute gelang Kreisläufer Bengt Bornhorn in doppelter Überzahl der 8:8-Ausgleich.

Vorangegangen war ein peinlicher Wechselfehler der Gäste, die ihre Unterzahl ausgleichen wollten und für Torhüter Edgars Kuksa den Feldspieler Zdenek Polasek einwechselten. Der hatte allerdings das vorgeschriebene Leibchen noch nicht fertig übergezogen, lief aber schon auf die Platte – eine Zweiminutenstrafe war die Folge. Zur Halbzeit gingen die Potsdamer mit einer 10:8-Führung in die Kabine.
Auch die zweite Halbzeit begann mit einer kuriosen Szene, als die Fredenbecker ihre Unterzahl wieder mit einem zusätzlichen Feldspieler ausglichen, allerdings ziemlich unmotiviert den Ball verloren. Somit konnte Kapitän Jan Piske aus der eigenen Hälfte heraus ins leere Tor werfen. „So ein Ball ist gar nicht so einfach, der kann auch gut und gerne daneben gehen“, sagte Schugardt.
In der Folge bauten die Adler die Führung bis auf 17:12 (44.) aus, der Sieg schien sicher. In dieser Phase glänzte insbesondere die Defensive. „Wir sind in der Abwehr gut gestanden, das war der Schlüssel zum Sieg“, sagte Trainer Deffke.

Doch er musste gemeinsam mit den 769 Zuschauern noch einmal zittern. Knapp acht Minuten vor dem Ende kam Fredenbeck bis auf ein Tor heran. Beim Stand von 19:18 entschärfte Torhüter Sebastian Schulz allerdings einen Siebenmeter und krönte damit seine starke Leistung. Als Schulz auch noch den letzten Angriff der Gäste kurz vor Schluss parierte, war der 22:20-Sieg gesichert. „Siege sind immer schön. Die Jungs haben sich richtig gefreut, sie haben viel investiert und sich dafür belohnt“, sagte Deffke.

Noch eine Woche sind die Potsdamer im Training, am Freitag steigt die Weihnachtsfeier. Und nach der Winterpause empfängt der VfL am 11. Januar Oranienburg. „Das ist ein schönes Derby, wir haben noch etwas gutzumachen“, sagte Schugardt.

Von Stephan Henke

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