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Schwarz glänzt bereits als Torgarant

Handball-Drittligist VfL Potsdam Schwarz glänzt bereits als Torgarant

Der neue Kreisläufer des VfL Potsdam warf beim Vorbereitungsturnier in Bad Doberan 14 Tore und war damit der beste Werfer des Turniers. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) treffen die Adler in der ersten Runde des DHB-Pokals auf Erstliga-Absteiger GWD Minden. Ganz chancenlos sieht der ehemalige Zweitligaspieler sein neues Team dabei nicht.

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VfL Potsdam gegen Minden chancenlos

Christian Schwarz (l.) und Daniel Deutsch sind die einzigen externen Neuzugänge beim Handball-Drittligisten VfL Potsdam.

Quelle: Foto Laechler

Potsdam. Christian Schwarz selbst überrascht seine Torquote offenbar am meisten. „Ich weiß gar nicht, wann ich die alle geworfen habe“, zeigt sich der 27-Jährige ehrlich verblüfft über seine 14 Treffer für den Handball-Drittligisten VfL Potsdam beim Vorbereitungsturnier in Bad Doberan. Fünf Treffer gelangen ihm gegen den Gastgeber, neun im Finale gegen den Zweitligisten HC Empor Rostock (29:31). „Zu Anfang der Vorbereitung war das Zusammenspiel noch ein bisschen chaotisch, aber das ist ja verständlich. Aber wenn man das Turnier sieht, läuft das schon ganz gut“, bilanziert der Neuzugang vom Zweitligisten Bad Schwartau.

Damit erfüllt der bullige Kreisläufer (Schwarz: „Das ist schon ein bisschen Veranlagung, aber ich mache natürlich auch Krafttraining.“) bislang die Hoffnungen der Verantwortlichen des VfL Potsdam. „Er ist die erhoffte Verstärkung und auch vom Typ anders, als es Bengt Bornhorn war. Das sind beide Kreisläufer, aber ganz unterschiedliche Spielertypen, schon allein vom Erscheinungsbild. Und man merkt auch seine Erfahrung aus der 2. Liga“, sagt Trainer Jens Deffke über seine neue Nummer sieben, die in der Sommerpause den abgewanderten Bengt Bornhorn (EHV Aue) ersetzt.

Schwarz gelangen vergangene Saison 69 Zweitliga-Tore

Diese Erfahrung aus der 2. Liga benötigen die Potsdamer insbesondere am Samstag (15.30 Uhr). Dann treffen die Adler im Erstrunden-Turnier des DHB-Pokals auf den Erstliga-Absteiger GWD Minden. „Machbar ist es, aber es wird sehr schwer, das zu schaffen. Wenn Minden nur teilweise mit dem Erstliga-Kader spielt, wird das für uns für uns schon problematisch“, sagt Schwarz, dem im vergangenen Jahr 69 Tore in der 2. Liga gelangen. „Es ist schon eine Standortbestimmung, wo wir uns befinden. Natürlich ist es eine tolle Sache, dass wir Minden zugelost bekommen haben und uns mit einer Traditionsmannschaft messen können“, ergänzt Trainer Jens Deffke, der sein Team beim Final-Four-Turnier, bei dem im zweiten Halbfinale die beiden Zweitligisten Wilhelmshavener HV und Gastgeber ASV Hamm-Westfalen aufeinandertreffen, als Außenseiter sieht.

Sport- und Fitnesskaufmann Christian Schwarz, der in gut zwei Monaten mit Freundin Maria ein Kind erwartet, könnte im ersten Pflichtspiel der Saison dann auch als Siebenmeterschütze glänzen, gegen Rostock verwandelte er bereits einen. „Das hängt immer davon ab, wie man sich gerade fühlt“, sagt er. In der vergangenen Saison war Julius Dierberg der Schütze Nummer eins.

Für die kommende Spielzeit nimmt sich Schwarz, der mit dem Stralsunder HV in der 1. und für den TSV Altenholz und Bad Schwartau in der 2. Bundesliga auf Torejagd ging, nach Platz sieben in der vergangenen Spielzeit eine Steigerung vor. „Wir wollen im oberen Drittel mitspielen“, kündigt Schwarz an. Dafür sollen die Tore von Schwarz – und Kreisläuferkollege Yannick Schindel – sorgen.

Schulz und Schwarz beim OSPA Handball-Cup ausgezeichnet

Beim OSPA Handball-Cup belegte Handball-Drittligist VfL Potsdam am Wochenende den zweiten Platz.

Im ersten Spiel des Vorbereitungsturniers bezwangen die Adler den gastgebende Bad Doberaner SV mit 29:17 (17:10).

Im anschließenden Finale brachten die Potsdamer den Zweitligisten HC Empor Rostock zunächst stark in Bedrängnis, zur Halbzeit führte der Drittligist mit 18:16.

Nach dem 25:23 gelangen den Rostockern allerdings sechs Tore in Folge, wodurch der VfL Potsdam schließlich mit 29:31 verlor.

Im Spiel um Platz drei gewann Bad Doberan mit 23:20 (11:13) gegen HSV Insel Usedom.

Neben dem zweiten Platz konnten die Potsdamer auch zwei individuelle Auszeichnungen einheimsen.

Torhüter Sebastian Schulz wurde zum besten Keeper des Turniers gewählt, während Kreisläufer Christian Schwarz mit 14 Toren der treffsicherste Turnierspieler war.

Für Potsdam spielten: Schulz, M. Frank – Weiß, Jacques 6/1, Schwarz 14/1, Dierberg 10/4, Piske 5, Schütz 1, Deutsch 4, Münchberger 5, Reuter 12/2, T. Frank 1.

Von Stephan Henke

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