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Pokalgegner Wilhelmshaven

Handball Pokalgegner Wilhelmshaven

Handball-Drittligist VfL Potsdam scheidet durch 26:33-Niederlage aus. Trainer Jens Deffke zieht dennoch ein positives Fazit: „Wir haben Fortschritte in der Torhüter-Abwehr-Zusammenarbeit und auch im Angriff gemacht. Wir waren ein unbequemer Gegner und haben wenig leichte Tore zugelassen.“

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Die VfL-Handballer verabschiedeten sich mit erhobenen Häuptern aus dem Pokal.

Quelle: Verein

Potsdam. Die Überraschung ist ausgeblieben. Handball-Drittligist VfL Potsdam ist durch die 26:33 (14:17)-Niederlage beim Zweitligisten Wilhelmshavener HV aus dem DHB-Pokal ausgeschieden. Dennoch zog Trainer Jens Deffke nach dem Spiel am Samstagabend ein versöhnliches Fazit. „Wir haben uns teuer verkauft.“

Vor 515 Zuschauern gingen die Gäste zunächst in Führung. Das 3:2 sollte jedoch der letzte Vorteil im ganzen Spiel bleiben. „Wilhelmshaven hat eine hohe Qualität. Sie haben gestandene Spieler, die den Unterschied machen können“, bilanzierte Deffke. „Mit Jungs wie Tobias Schwolow und dem Ex-Potsdamer Rene Drechsler ist der WHV auch für die zweite Bundesliga überdurchschnittlich besetzt.“ Auch WHV-Keeper Adam Weiner erwischte einen guten Tag. Dennoch hielt Potsdam das Geschehen lange offen. Kurz vor der Pause lag der VfL nur mit einem Tor zurück (14:15), musste dann aber noch zwei Treffer zulassen.

Christian Schwarz erzielt acht Tore

Auch im zweiten Durchgang konnte sich der Favorit lange nicht absetzen. Christian Schwarz, mit acht Toren Potsdams bester Werfer, verkürzte in der 42. Minute auf 21:22. Deffke: „Wir konnten das Spiel lange so gestalten, dass Wilhelmshaven unseren Atem gespürt hat. Wir hätten sogar noch länger dran bleiben können. Aber wir haben in den entscheidenden Situationen die Tore nicht gemacht.“ So konnte Wilhelmshaven den Vorsprung doch noch ausbauen. „Am Ende haben wir anders durchgewechselt. Da hat die Abstimmung noch nicht so gepasst, aber daraus kann man lernen.“

Ausgeglichener Kader

Deffke beobachtete insgesamt Verbesserungen gegenüber den letzten Testspielen. „Wir haben Fortschritte in der Torhüter-Abwehr-Zusammenarbeit und auch im Angriff gemacht. Wir waren ein unbequemer Gegner und haben wenig leichte Tore zugelassen.“ Darauf lasse sich aufbauen. „Wir können von allen Positionen Tore werfen. Der Kader ist ausgeglichen, jeder kann Akzente setzen. Es ist positiv, dass wir so weit sind.“

Auch außerhalb der Platte habe die Mannschaft eine gute Figur abgegeben, erzählte Deffke. Bei der Teamvorstellung im Filmpark vor Fans und Sponsoren am Donnerstagabend hatte jeder Spieler einen Mannschaftskollegen vorgestellt. „Das war sehr erfrischend. Jeder hat die Aufgabe anders gelöst. Das Team hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen.“

Den wolle man auch am Dienstagabend machen. Dann kommt erneut Bundesligist Füchse Berlin zur Saisoneröffnung. „Es ist immer toll gegen einen Erstligisten zu spielen“, unterstrich Deffke. „Mit den Bronzemedaillengewinnern von Rio ist das eine tolle Veranstaltung.“

Von Ronny Müller

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