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Positive Vorzeichen beim VfL Potsdam

Handball, 3. Liga Nord Positive Vorzeichen beim VfL Potsdam

Nach dem Umbruch in der Sommerpause mit sechs Zu- und sieben Abgängen geht der Handball-Drittligist mit viel Zuversicht in die neue Saison. „Ich habe das Gefühl, dass es als Team besser passt als im letzten Jahr. Das kann bei engen Spielen schon ausschlaggebend sein“, sagt der sportliche Leiter des VfL Potsdam. Am Samstag (20 Uhr) startet das Team gegen HSV Hannover.

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Der VfL Potsdam startet am Wochenende in die neue Saison.

Quelle: Heiko Voigt

Potsdam. Die Zuversicht für die kommende Saison zieht Alexander Haase aus seiner langjährigen Handball-Erfahrung. „Ich habe das Gefühl, dass es als Team besser passt als im letzten Jahr. Das kann bei engen Spielen schon ausschlaggebend sein“, sagt der sportliche Leiter des VfL Potsdam. Und auch der Trainer des Drittligisten ist positiv gestimmt: „Wir sind positiver und mit mehr Freude dabei. Das sieht anders – besser – aus als im letzten Jahr“, erklärt Jens Deffke, der mit seinem Team am Sonnabend (20 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim HSV Hannover in die neue Saison der 3. Liga Nord startet.

Trainer Jens Deffke freut sich über Trio im Tor

In die gehen die Potsdamer mit einem runderneuerten Team. Sechs Neuzugängen stehen sieben Abgänge gegenüber. Im Tor bildet der 17-jährige A-Jugend-Spieler Paul Twarz nun ein Trio mit den erfahrenen Sebastian Schulz und Matthias Frank. „Ich freue mich, dass wir die Möglichkeit haben, mit drei Torhütern zu arbeiten. Das ist eine komfortable Situation“, sagt Deffke. Aus der A-Jugend stoßen zudem Yannik Münchberger und Robert Schütz fest zum Team hinzu. Dazu kommt Caspar Jacques, der zuletzt mit Zweitspielrecht für Grün-Weiß Werder in der Oberliga spielte.

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Der VfL Potsdam startet am Wochenende in die neue Saison der 3. Liga. Gegner im ersten Spiel ist der HSV Hannover. Im Kader von Trainer Jens Deffke stehen derzeit drei Torhüter sowie zwölf Feldspieler. Die MAZ stellt alle Spieler sowie das Trainerteam vor.

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Zweitligaerfahrung bringt dagegen Christian Schwarz mit. „Er hat ein sehr sonniges Gemüt. Am Kreis zeigt er eine unglaubliche Präsenz und reißt auch Räume für die anderen“, lobt Haase den 27-Jährigen. Und über Daniel Deutsch, gekommen von HF Springe, sagt der sportliche Leiter: „Er hilft uns mit seiner ruhigen, besonnenen und abgeklärten Art in kniffligen Situationen. Es macht schon einen Unterschied, wie oft man in der ,crunch time’ gespielt hat.“ Zudem hätten sich die beiden sofort reibungslos in die Mannschaft integriert, „mit ihrer Ruhe und ihren Persönlichkeiten geben sie uns auch menschlich sehr viel“, sagt Deffke.

Mit konstanter Leistung in der Tabelle nach oben klettern

Mit dieser homogenen Mannschaft soll der Vorjahresplatz sieben verbessert werden. Zuletzt hatte VfL-Präsident Norbert Ahrend im MAZ-Interview die Top 5 als Ziel ausgegeben. „Insgesamt ist es wieder eine stärkere Liga geworden. Mannschaften wie Hildesheim, Altenholz oder Dessau haben schon gesagt, dass sie aufsteigen wollen. Wir hatten wieder einen Umbruch in der Mannschaft. Wir wollen schauen, dass wir konstanter unsere Leistung bringen“, erklärt Deffke. Und Haase, zugleich Co-Trainer der Nationalmannschaft, ergänzt: „Ich würde gerne sehen, dass wir einen Schritt nach vorne machen.“

Sechs Zugänge, sieben Abgänge

Der VfL Potsdam erlebte in der Sommerpause einen deutlichen Umbruch. Sechs Spieler kamen neu zum Team, sieben verließen den Verein.

Kreisläufer Christian Schwarz kam vom Zweitligisten VfL Bad Schwartau nach Potsdam.

Im linken Rückraum soll der erfahrene Daniel Deutsch von Zweitliga-Aufsteiger HF Springe den VfL Potsdam verstärken.

Zudem stießen aus der A-Jugend Yannik Münchberger, Robert Schütz und Paul Twarz zum Team, außerdem Caspar Jacques, der im Vorjahr mit einem Zweitspielrecht bei Grün-Weiß Werder ausgestattet war.

Den Verein verlassen haben Florian Schugardt (Grün-Weiß Werder), Bengt Bornhorn (EHV Aue), Nils Jürschke, Magnus Wybranietz (beide Füchse Berlin II), Lukas Wilde (Ziel unbekannt) und Konrad Subocz (MTV 1860 Altlandsberg).

Stephan Mellack beendete seine Karriere und betreut das Team künftig als Physiotherapeut.

Auf diesen Schritt brennt das Team. „Man merkt, dass es jetzt losgehen muss. Die Vorfreude ist wirklich zu spüren. Ich glaube, kein Sportler mag die Vorbereitung. Die ist notwendig, geliebt ist sie aber nicht“, sagt Deffke. In den Testspielen habe sich bereits gezeigt, dass das Zusammenspiel der benachbarten Positionen gut laufe. Beim 20:41 im DHB-Pokal gegen Erstliga-Absteiger Minden sei der Klassenunterschied allerdings deutlich gewesen, so Deffke.

Verletzungsfreie Vorbereitung als Basis für den Erfolg

Durch die Vorbereitung kam das Team – im Gegensatz zum Vorjahr – verletzungsfrei. Einzig Kreisläufer Yannick Schindel laboriert noch an den Folgen seiner Schulterverletzung und wird gegen HSV Hannover fehlen. „Das war über die letzten Jahre eine sehr eingespielte Mannschaft, die kaum Fluktuation auf den wichtigen Positionen hat und dementsprechend eingespielt ist. Aber die Möglichkeiten sind gegeben, dort etwas mitzunehmen“, prognostiziert Deffke.

Der Spielplan des VfL Potsdam in der neuen Saison

Der Spielplan des VfL Potsdam in der neuen Saison.

Quelle: Detlev Scheerbarth

Von Stephan Henke

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