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Schwere Aufgabe für VfL Potsdam

Handball Schwere Aufgabe für VfL Potsdam

Der Handball-Drittligist tritt am Samstag beim Tabellen-Schlusslicht Insel Usedom an. Doch von Überheblichkeit ist beim Tabellendritten keine Spur. „Das ist das schwerste Spiel der Rückrunde“, sagt der sportliche Leiter Alexander Haase.

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Potsdams Trainer Jens Deffke sieht weiter Verbesserungspotenzial beim Tabellendritten.

Quelle: Benjamin Feller

Potsdam. Das reine Tabellenbild hat am Samstag (19 Uhr) für den VfL Potsdam keine Aussagekraft. „Das schwerste Spiel der Rückrunde ist das am Wochenende beim Tabellenletzten. Wir brauchen die volle Konzentration und dürfen nicht daran denken, was danach kommen kann“, sagt der sportliche Leiter des Handball-Drittligisten Alexander Haase. Und auch Trainer Jens Deffke warnt vor der Reise zum HSV Insel Usedom, der mit nur drei Pluspunkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz liegt. „Usedom hatte auch eine Pause und hat sich sicherlich auch noch einmal etwas vorgenommen. Das wird sicher intensiv werden, für Usedom ist jedes Spiel ein absolutes Endspiel“, warnt der Coach der Adler seine Spieler vor dem Gastgeber.

Vier Siege in Folge für den VfL

Doch dass die Potsdamer als Favorit auf die Ostseeinsel fahren, ist unstrittig. Punktgleich mit dem Tabellenzweiten SC Magdeburg II liegen die Potsdamer auf Rang drei. „Wir können die Euphorie bei uns selbst weiter nach vorne bringen. Dafür müssen wir voll bei der Sache sein“, sagt Deffke. Denn vor der kurzen Winterpause gelangen den Potsdamern vier Siege in Folge. Davor hatten die Adler drei Spiele nacheinander verloren. „Die Saison hätte sogar noch besser laufen können. Aber nach den drei Niederlagen in Folge muss ich der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. Das Dessau-Spiel war wie eine Initialzündung. Das hätte an der Stelle auch ganz anders laufen können“, meint Haase.

Trainer Deffke fordert den nächsten Schritt

Doch so steht nach elf Siegen und fünf Niederlagen der dritte Platz zu Buche. „Wir wollen Leistung bringen und gut in die Rückrunde starten. Und wir wollen, dass die Mannschaft die nächsten Schritte macht“, erklärt Deffke die Zielvorgabe für die Rückrunde. Die Integration der vielen Neuzugänge sei gut gelungen, „die Entwicklung geht nach vorne“, sagt Deffke. Auch die Breite im Kader sei gestiegen, Ausfälle könnten nun besser kompensiert werden.

An einem Tabellenplatz will der Coach das Saisonziel jedoch nicht festmachen. „Es gibt Mannschaften, die vielleicht auch realisiert haben, dass die Saison noch nicht so optimal gelaufen ist. Deshalb wird die Rückrunde entsprechend intensiver werden. Die Liga ist eng, wir dürfen nicht auf die Tabelle schauen, sondern Wochenende für Wochenende unsere Leistung bringen“, erklärt Deffke. Das gilt eben im Besonderen für das kommende.

Von Stephan Henke

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