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VfL Potsdam gegen Minden chancenlos

Handball DHB-Pokal VfL Potsdam gegen Minden chancenlos

Die Favoritenrollen waren vor dem Duell im DHB-Pokal klar verteilt: Und Drittligist VfL Potsdam blieb beim 20:41 (8:21) gegen Erstligaabsteiger GWD Minden chancenlos. „So wie im Fußball ein Viertligist einen Bundesligisten rauswerfen kann, ist das im Handball wirklich ausgeschlossen“, sagt¢e Co-Trainer Sven Keck. Dafür nutzten die Nachwuchsspieler ihre Chance.

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Tobias Frank war mit fünf Toren bester VfL-Werfer.

Quelle: foto: Verein

Potsdam. Beim Stand von 2:0 nach sechs Minuten musste Sven Keck kurz schmunzeln. „Nach dem Spiel hat es Jan Piske nett formuliert: Man hätte bei dem Spielstand gerne abbrechen können“, erzählte der Co-Trainer des VfL Potsdam. Der Handball-Drittligist traf am Sonnabend im DHB-Pokal auf den Bundesliga-Absteiger GWD Minden, am Ende wurde aus dem 2:0 ein 20:41 (8:21).

Die schwache Anfangsphase Mindens hielt allerdings nicht lange. „Das ist eine sehr kompakte, sehr robuste Mannschaft mit viel Erfahrung. Manche Spiele haben schon Champions League gespielt. Das war natürlich eine sehr interessante Sache, gerade für die jungen Spieler“, sagte Keck. So bekam beispielsweise der erst 17-Jährige Josip Perkovic, der sonst in der A-Jugend-Bundesliga spielt, am Kreis zum Einsatz, den er mit einem sehenswerten Tor garnierte.

In der zweiten Halbzeit spielte außerdem Tobias Frank im linken Rückraum groß auf und erzielte fünf Tore. „Er hat ein schönes Spiel gemacht und die Vorgaben umgesetzt. Er hat sich bei den Würfen ein Herz genommen, selbst über die ganzen Brecher, die bei Minden im Innenblock stehen“, sagte Keck. Weniger erfreulich war die Siebenmeterquote, nur einen von vier versenkten die Potsdamer. „Gerade in der Halbzeit hat der gegnerische Torwart stark gespielt, und 15 oder 16 Bälle gehalten. Selbst wenn man die freie Chance hatte, dann hatte Minden noch eine Bank hinten drin“, erzählt Keck.

So geriet das Spiel, das im Final-Four-Modus in Hamm ausgetragen wurde, zu einer eindeutigen Sache. „So wie im Fußball ein Viertligist einen Bundesligisten rauswerfen kann, ist das im Handball wirklich ausgeschlossen“, sagt Keck – auch wenn es zumindest in den ersten sechs Minuten so aussah.

Von Stephan Henke

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