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VfL Potsdam kassiert fünfte Niederlage in Folge

Handball, 3. Liga VfL Potsdam kassiert fünfte Niederlage in Folge

Die Pleitenserie des VfL Potsdam in der 3. Handball-Liga setzt sich fort. Am Freitagabend gab es gegen Hannover-Burgdorf die fünfte Niederlage im fünften Spiel.

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Enttäuschte Potsdamer nach dem Spiel: Phil-Lukas Winter,Niklas Einenkel, Levi Schwark (v.l.)

Quelle: Julius Frick

Potsdam. Die Niederlagen-Serie für den 1. VfL Potsdam in der 3. Handball-Liga setzt sich fort. Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Daniel Deutsch dem TSV Hannover-Burgdorf II mit 24:30 (12:16). Vor 502 Zuschauern in der MBS-Arena kassierten die Gastgeber im fünften Saisonspiel die fünfte Niederlage.

Dabei ging es ganz gut los für den VfL. Dank der Tore von Christian Schwarz und Yannik Münchberger führten die Potsdamer schnell mit 4:1 (4. Minute). Doch aufgrund vieler Unkonzentriertheiten im Vorwärtsgang schmolz der Vorsprung schnell dahin. Beim 5:5 (8.) waren die Gäste wieder im Spiel. Während sich Potsdam weiter Nachlässigkeiten im Abschluss gönnte, schoben sich die Niedersachsen langsam aber sich davon. Beim 9:9 (18.) gab es den letzten Gleichstand, dann verloren die Potsdamer mehr und mehr den Faden. Zur Halbzeit führte die Reserve des Bundesliga-Spitzenreiters bereits mit 16:12.

Blackout zu Beginn der zweiten Halbzeit

Zu Beginn der zweiten Hälfte schienen die Potsdamer einen völligen Blackout zu haben. Erst in der 39. Minute gelang den Deutsch-Schützlingen der erste Treffer zum 13:21. Mit acht Toren Vorsprung waren die Messen früh gesungen. Das war viel zu wenig, was die Gastgeber auf die Platte brachten. Während die Burgdorfer ihren Stiefel herunterspielten, mühte sich Potsdam vergeblich. In der 54. Minute schaffte Joe Boede das 20:25, aber wirklich in Gefahr brachte das die Gäste nicht mehr.

Nach dem Schlusspfiff war die Enttäuschung bei den Potsdamern riesengroß. Auch Trainer Daniel Deutsch zeigte sich angesichts der fünften Niederlage in Folge wenig begeistert. Der Trainer konstatierte: „Wir hatten eigentlich gut begonnen, sind ein gutes Tempo gegangen. Dann aber machen wir Fehler und verlieren komplett den Faden. Es ist dann fast keiner mehr auf der Platte, der etwas richtig macht. Da hast du keine Chance und ganz schlechte Karten.“

Yannik Münchberger rätselte nach der deutlichen Niederlage: „Dabei haben wir das am Anfang ganz gut gemacht. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Aber dann haben wir zu viele freie Chancen vergeben. Nach 20 Minuten war ein Bruch im Spiel. In der zweiten Hälfte lief nicht mehr viel zusammen. Wir müssen uns steigern und auf jeden Fall konstanter werden.“ Bester Torschütze für die Potsdamer war am gestrigen Abend Christian Schwarz mit sechs Toren.

Von Lars Sittig

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