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VfL Potsdam verliert beim Schlusslicht

Handball VfL Potsdam verliert beim Schlusslicht

Der Tabellendritte der 3. Handball-Liga Nord habe den Tabellenletzten nicht unterschätzt, betont Trainer Jens Deffke. Doch die Warnungen können nicht ganz angekommen sein.

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VfL-Trainer Jens Deffke

Quelle: Frick

Usedom. Alle Warnungen haben nichts gebracht. Der 1. VfL Potsdam, Tabellendritter der 3. Handball-Liga Nord, hat am Samstagabend beim Tabellenletzten HSV Insel Usedom mit 28:31 (14:17) verloren. Der sportliche Leiter Alexander Haase hatte vor dem „schwersten Spiel der Rückrunde“ einen Appell an die Mannschaft gerichtet. Doch der war wohl nur zum Teil angekommen. „Wir haben den Gegner nicht auf die leichte Schulter genommen. Aber wir haben trotzdem nicht zu unserer Leistung gefunden, haben nicht das umgesetzt, was wir im Training erarbeitet haben“, haderte Trainer Jens Deffke mit der überraschenden Niederlage. „Wir haben gekämpft, sind dann aber verkrampft. Bei Usedom hat dagegen alles geklappt.“

Nur einmal geführt

Robert Schütz brachte die Potsdamer mit 1:0 in Führung. Es war der einzige Vorsprung im ganzen Spiel. Usedom zog in der zweiten Halbzeit sogar auf bis zu sechs Tore Differenz davon. „Immer wenn wir noch mal hätten herankommen können, haben wir die Chancen nicht genutzt. Da waren wir nicht konsequent genug“, räumte Deffke ein. Die neue Trainingswoche wolle er deshalb ein wenig anders steuern. „Ich werde den einen oder anderen Fehler ansprechen.“ Die sollen dann am Samstag (19 Uhr) gegen Anhalt Bernburg möglichst nicht mehr passieren. Im Heimspieltriple gegen Bernburg, Altenholz und Burgdorf II will der VfL Potsdam die verlorenen Punkte zurückholen.

Von Ronny Müller

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