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VfL-Videostar trifft auf seinen Ex-Verein

Handball, 3. Liga VfL-Videostar trifft auf seinen Ex-Verein

Dominik Steinbuch wechselte Mitte Februar vom Kooperationspartner Füchse Berlin zum Handball-Drittligisten VfL Potsdam. Der 20-Jährige gilt als großes Talent, fehlt den Adlern aktuell aber noch verletzt. Am Sonnabend (19 Uhr) reisen die Potsdamer zu den Füchsen, die nach der 21:36-Klatsche im Hinspiel noch eine Rechnung offen haben dürften.

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Dominik Steinbuch (l.) wechselte kurz vor Transferschluss Mitte Februar zum VfL Potsdam.

Quelle: Julius Frick

Potsdam. Zumindest zu einem kleinen Videostar hat es für Dominik Steinbuch in seiner noch jungen Handball-Karriere schon gereicht. Vor knapp einem Jahr warf der rechte Rückraumspieler für die Füchse Berlin II ein bemerkenswertes Tor. Mit der Halbzeitsirene erhielt sein Team gegen den SV Beckdorf einen Freiwurf, den er im Fallen noch um die Mauer zirkelte und in den Winkel warf. „Das war sicherlich das schönste Tor, das ich bisher geworfen habe. Es wurde bei Facebook geteilt, auch französische Handballseiten haben es verbreitet“, berichtet der Linkshänder, der sich kurz vor Transferschluss Mitte Februar dem Füchse-Kooperationspartner VfL Potsdam anschloss.

Seit einer Knie-OP vor fünf Monaten fällt Steinbuch aus

Der Spielplan sieht es vor, dass er am Sonnabend (19 Uhr) mit seinem neuen Verein bei seinem Ex-Club antritt. Auf der Platte wird der Linkshänder allerdings nicht stehen, momentan befindet er sich noch in der Reha, nachdem ihm vor fünf Monaten bei einer Operation der Knorpel im Knie geglättet wurde. „Es kann sein, dass ich in zwei Wochen schon wieder dabei bin, kann aber auch sein, dass ich einen Rückschlag erleide und es länger geht“, sagt Steinbuch über die aktuelle Reizung im rechten Knie. Außerdem habe er durch den fehlenden Sport rund zehn Kilogramm zugenommen, die müsse er erst einmal wieder runterschaffen, um auf sein Idealgewicht von 99 Kilogramm zu kommen, sagt der Neuzugang.

Doch der 20-Jährige gilt beim VfL Potsdam sowieso als Verpflichtung für die Zukunft. Auf seiner Position ist VfL-Kapitän Jan Piske nominell bislang konkurrenzlos. „Ich habe mir ein klares Ziel gesetzt, und das heißt 2. Bundesliga. Ob das jetzt schon in dieser oder in der nächsten Saison klappt, sei dahingestellt. Und ich würde gerne meinen Teil dazu beitragen. Jan und ich können uns super ergänzen, weil wir beide verschiedene Eigenschaften haben und Jens Deffke uns dann je nachdem, wie das Spiel läuft, einsetzen kann“, sagt Steinbuch, der vor allem mit seiner Kraft und seinen starken linken Wurfarm überzeugen soll.

Im Hinspiel warf Julius Dierberg 16 Tore

Für die Füchse spielte der gebürtige Berliner knapp zwei Jahre, machte in dieser Saison aber nur die ersten beiden Spiele beim aktuellen Tabellenvierzehnten. „Da haben wir mit zehn Toren gegen Flensburg gewonnen und dann eine Klatsche gegen Magdeburg kassiert. Da hat man gleich gesehen, dass die Mannschaft nicht so konstant ist“, erklärt Steinbuch. Außerdem fehlten viele Spieler verletzt, darunter auch Nils Jürschke, der wie Magnus Wybranietz im Sommer von Potsdam zu den Füchsen wechselte. „Jetzt sind alle wieder zurück und man sieht gleich, dass die Mannschaft viel konstanter spielt“, warnt der Sportmanagement-Student, der in einem Sportfachgeschäft arbeitet.

Das Hinspiel gewann der VfL mit 36:21, Julius Dierberg überragte damals mit 16 Toren. Und auch wenn Steinbuch am Sonnabend nicht gegen seine Ex-Kollegen auf der Platte steht, meint er: „Ich kann schon sagen, dass das immer ganz besondere Spiele sind, die sich nie vorhersehen lassen. Ich freue mich extrem auf das Wochenende.“

Von Stephan Henke

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