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Von Adler-Küken zu Urgesteinen

Handball-Drittligist VfL Potsdam Von Adler-Küken zu Urgesteinen

Alexander Schmidt, Jan Piske und Matthias Frank spielen schon seit Zweitliga-Zeiten für den Handball-Drittligisten VfL Potsdam. Einst waren sie die Jungspunde im Team, nun holen sich die Nachwuchsakteure die Tipps bei den Führungsspielern ab. Im Heimspiel am Samstag (19 Uhr, MBS-Arena) gegen die SG Flensburg-Handewitt II wollen die Routiniers die makellose Heimbilanz wahren.

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Alexander Schmidt (v.l.), Jan Piske und Matthias Frank.

Quelle: Verein

Potsdam. Einst waren Alexander Schmidt, Jan Piske und Matthias Frank noch die Adler-Küken: Als A-Jugendliche kamen sie bereits in der Zweitliga-Zeit des 1. VfL Potsdam zum Einsatz. Die beiden ersteren in der Potsdamer Debütsaison 2006/07, Keeper Frank 2009/10. Die drei sind damit die einzigen Spieler, die mit dem Handball-Drittligisten schon in der 2. Liga aktiv waren und inzwischen zu den Urgesteinen des Vereins gehören. „Das war immer eine sehr angenehme Atmosphäre in der Mannschaft, auch wenn man als jüngster Spieler immer den Arztkoffer oder die Physio-Liege tragen musste“, erinnert sich Piske, der inzwischen Kapitän der Adler ist.

Als er zum Team stieß, waren Enrico Bolduan, Lars Melzer und Viktor Pohlack die unumstrittenen Anführer. „Die standen immer mit Rat und Tat zur Seite, damit man sich auch relativ schnell an das Niveau gewöhnt“, sagt Piske (27). Franks Ansprechpartner im Tor waren der inzwischen beim Liga-Konkurrenten SV Mecklenburg Schwerin spielende Ariel Panzer und der heutige Oranienburg-Trainer Christian Pahl. „Zu denen bin ich hingegangen und habe nachgefragt, was ich besser machen kann. Mit ,Ari’ hatte ich einen Torwart, mit dem ich auch vormittags trainiert habe“, sagt der 24 Jahre alte Keeper, der seit 2004 im Verein spielt.

Alexander Schmidt ist der dienstälteste VfL-Spieler

Noch ein Jahr früher kam Alexander Schmidt (27) zu den Potsdamern, er ist damit der dienstälteste Spieler. Piske wechselte zwar im selben Jahr zur Sportschule, spielte aber in der Saison 2012/13 ein Jahr für Mecklenburg Schwerin und die Füchse Berlin. In den Zweitligajahren waren beide Konkurrenten auf Rechtsaußen, ehe Piske in den Rückraum wechselte. Der meint: „Im Vergleich zu damals hat sich verändert, dass die Hierarchien flacher geworden sind.“

Doch Führungsspieler sind die drei durch ihre Erfahrung allemal. Vor dem Heimspiel am Samstag (19 Uhr, MBS-Arena) gegen die SG Flensburg-Handewitt II sagt Frank: „Diese Saison ist Flensburg nicht so konstant wie letzte Saison und nicht so gut gestartet. Das sollten wir ausnutzen. Dafür müssen wir so spielen wie gegen die Füchse und nicht wie gegen Oranienburg.“ In Oranienburg hatte der Tabellendritte mit 26:27 verloren, die Füchse II mit 36:21 besiegt und damit auch das vierte Heimspiel gewonnen. Gegen die Flensburger soll die makellose Heimbilanz gewahrt werden, doch Piske warnt: „Diese zweiten Mannschaften sind immer eine Wundertüte. Das macht sie so gefährlich.“

Von Stephan Henke

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