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Wandschrank mit feinem Händchen

American Football Wandschrank mit feinem Händchen

Neuzugang Michael Reynolds ist für den Zweitligisten Potsdam Royals schnell zu einem der wichtigsten Spieler geworden. Der Defensivspieler aus den USA profitiert als Footballer auch von früheren Erfolgen in einer anderen Sportart, damals schaffte er in seiner High-School-Zeit in Nordamerika sogar den Sprung in ein landesweites Auswahlteam.

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Michael Reynolds bringt ein Gardemaß mit: Der US-Amerikaner ist 1,88 Meter groß und bringt 110 Kilogramm auf die Waage.

Quelle: Gerhard Pohl

Potsdam. Michael Reynolds ist ein Mann mit vielen Talenten. Nicht nur, dass der 25-Jährige einer der besten Defensivspieler der 2. Football-Liga ist, er hat auch ein feines Händchen. In seiner High-School-Zeit wurde er ins landesweite Auswahlteam gewählt – im Baseball. „Ich war Pitcher und habe auch im Outfield gespielt. Die Hand-Auge-Koordination ist dabei sehr gefragt, das kann ich auch für Football mitnehmen“, sagt der Modellathlet.

3x2 Freikarten zu gewinnen

Die Märkische Allgemeine Zeitung verlost für die nächste Heimpartie der Potsdam Royals gegen die Rostock Griffins am Sonnabend (16.30 Uhr, Stadion Luftschiffhafen) 3x2 Freikarten.

Um zu die Karten zu gewinnen, schicken Sie bitte bis morgen Nachmittag (15 Uhr) eine E-Mail mit dem Betreff „Potsdam Royals – Rostock Griffins“, ihrer vollständigen Anschrift und Telefonnummer bitte an die E-Mail-Adresse sport@maz-online.de.

Seit dieser Saison läuft der Defensivspieler mit den Maßen eines Wandschranks (1,88 Meter, 110 Kilogramm) für die Potsdam Royals und überzeugte von Beginn an. „Seine Athletik, seine Technik und sein Spielverständnis zeichnen ihn aus. Er ist nicht zu blocken, setzt den Quarterback regelmäßig unter Druck und beschäftigt mindestens zwei Mann“, sagt Cheftrainer Michael Vogt über seinen Riesen aus der Defensive, der bei rund 70 Spielzügen der Potsdamer pro Partie auf dem Platz steht.

Und da versucht er vor allem den gegnerischen Quarterback, den Spielmacher, am Wurf oder Lauf zu hindern. Der wird von den Offensive Tackles (Offensivverteidigern) beschützt, Reynolds versucht diese abzuschütteln und den Spielmacher unter Druck zu setzen. „Das Ziel ist, den Quarterback wissen zu lassen, dass ich komme, oder zumindest, dass ich da bin und er sich in seiner Zone unwohl fühlt“, sagt Reynolds über seine Aufgabe.

Seine außergewöhnlichen Qualitäten sprachen sich auch in den USA schnell rum, im College spielte er für Kansas, ehe 2015 die Tampa Bay Buccaneers riefen. Es war die Chance auf die NFL, er war auf dem Sprung in die mit weitem Abstand wichtigste und stärkste Liga der Welt. „Es war eine unglaubliche Erfahrung und ich bin dankbar für die Möglichkeit und hoffe auf eine neue Chance auf diesem Level“, sagt Reynolds. Denn mit dem Engagement in der Saison klappte es nicht, er verpasste den Sprung in den endgültigen Kader.

So folgte der Weg nach Deutschland. „Es ist eine tolle Gelegenheit das Spiel zu spielen, das ich liebe und gleichzeitig die Chance zu haben, etwas Neues zu sehen und einen neuen Teil der Erde zu erkunden“, sagt Reynolds, der zuvor noch nicht die USA verlassen hatte. Um in Deutschland zu spielen, musste er auch seinen kleinen Sohn Kayden zurücklassen, der vor zwei Tagen seinen vierten Geburtstag feierte.

Am Sonnabend (16.30 Uhr, Stadion Luftschiffhafen) empfängt Reynolds mit seiner Mannschaft („Meine Teamkollegen sind großartig und es war sofort eine Bindung da.“) die Rostock Griffins. Die ersten beiden Partien gewannen die Royals und führen die Nordstaffel der 2. Liga an. „Sie sind nicht zu unterschätzen und für eine Überraschung immer gut. Wir werden nicht in voller Stärke antreten können, insofern eine offene Partie“, sagt Trainer Michael Vogt. Michael Reynolds ist dagegen dabei und wird dem gegnerischen Quarterback wieder ordentlich zusetzen.

Von Stephan Henke

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