Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Werder wieder zu Hause – VfL muss nach Aurich

Handball, 3. Liga Werder wieder zu Hause – VfL muss nach Aurich

Die einen treten zum dritten Heimspiel in Folge an, die anderen reisen zum dritten Auswärtsspiel in Serie: Die Spielpläne von Grün-Weiß Werder (am Samstag, 19 Uhr, gegen Mecklenburger Stiere Schwerin) und dem Lokalrivalen VfL Potsdam (am Sonntag, 17 Uhr, beim OHV Aurich) könnten unterschiedlicher kaum sein. Beide erwarten schwere Partien am Wochenende.

Werder/Potsdam 52.3647941 12.8700716
Werder/Potsdam Mehr Infos
Nächster Artikel
Launiger Handball-Talk mit Heinevetter und Wolff

Werder (l.) und Potsdam standen sich vergangene Woche im Derby gegenüber, das der VfL gewann.

Quelle: Julius Frick

Werder/Potsdam. Dritter Spieltag – drittes Heimspiel. Weil die Handball-Drittligisten Grün-Weiß Werder und VfL Potsdam beim Derby (24:32) das Heimrecht getauscht hatten, absolviert der Aufsteiger aus Werder am Sonnabend (19 Uhr, Sporthalle Ernst-Haeckel-Gymnasium) gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin bereits sein drittes Heimspiel in Folge. „Sicherlich sind drei Heimspiele schön. Es hätten aber auch leichtere Gegner sein können. Uns war klar, dass wir gerade die ersten Spiele benötigen, um rein zu finden und die Liga kennenzulernen“, sagt der Sportliche Leiter Hendrik Schorz.

„Wir sind haushoher Außenseiter gegen Schwerin“

Denn neben dem Derby ging auch das Ligadebüt gegen die SG Flensburg-Handewitt II verloren. „Für uns sind Potsdam oder Flensburg nicht unbedingt der Gradmesser. Da kommen andere Mannschaften, die man schlagen muss, wie beispielsweise Beckdorf“, erklärt Schorz. Auch Schwerin zählt er nicht in diese Kategorie. „Von der Konstellation sind wir haushoher Außenseiter. Schwerin ist mit der neuen Mannschaft, in der auch erstligaerfahrene Spieler sind, meiner Meinung nach klarer Favorit. Warum sie ihr erstes Spiel deutlich gegen Oranienburg verloren haben, kann ich nicht einschätzen“, sagt Schorz über den Gegner, der zuletzt gegen den SV Beckdorf 35:26 gewonnen hat. Prinzipiell sei man aber zufrieden mit dem Team, „wir haben bis zur letzten Minute gekämpft, das hat man gesehen und das wird auch von den Zuschauern honoriert“.

„Aurich ist ein anderes Kaliber“

In diesen Genuss kamen die Spieler des VfL Potsdam bislang allerdings nur teilweise beim Derby am Sonntag, als einige Potsdamer Fans ihr Team in Werder unterstützten. Denn der VfL hat noch kein Heimspiel bestritten, auch am 3. Spieltag (Sonntag, 17 Uhr) steht eine Auswärtsreise an, dieses Mal zum OHV Aurich. „Klar hätte man gerne ein Heimspiel gehabt. Aber wir nehmen das jetzt so hin“, sagt Trainer Jens Deffke.

Gegner Aurich hat dabei Qualität im Kader. „Das ist ein anderes Kaliber als die Teams, die wir bisher hatten“, sagt Trainer Jens Deffke. Neben dem Derbysieg gab es einen Auswärtserfolg beim zweiten Aufsteiger SV Beckdorf. „Aurich hat einen starken Rückraum, erfahrene Außenspieler und ist körperlich eine richtig große Mannschaft“, erklärt Deffke über den Gegner, bei dem unter anderem Torben Lemke, Bruder von Handball-Nationalspieler Finn Lemke, spielt.

Von Stephan Henke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.