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Yannik Münchberger führt VfL zum Sieg

Handball, 3. Liga Yannik Münchberger führt VfL zum Sieg

Die Handballer des VfL Potsdam gewannen am Sonntagnachmittag ihr Spiel gegen DHK Flensborg mit 34:29 (18:13). Dabei überzeugte insbesondere Spielmacher Yannik Münchberger, der vor 623 Zuschauern sieben Tore warf.

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VfL-Akteur Yannik Münchberger (l.) war nicht zu bremsen.

Quelle: Julius Frick

Potsdam. Eine breite Brust seines Teams kündigte Yannik Münchberger vor der Partie des VfL Potsdam gegen DHK Flensborg in der 3. Handball-Liga an. Die Truppe hielt Wort und zeigte am Sonntag beim 34:29 (18:13)-Sieg vor 623 Zuschauern in der MBS-Arena die bisher beste Saisonleistung. Spielmacher Münchberger kurbelte gekonnt die Angriffe an und traf sieben Mal.

Zunächst machten es die Potsdamer spannend. 6:9 (17.) lagen sie zurück, ehe Münchberger dafür sorgte, dass die Flamme loderte. Er war der Dampfmacher, brachte die Nebenleute ins Laufen und fackelte beim Abschluss nicht lange. Der 1,82 große Akteur setzte mit seinem Tor zum 11:10 (22.) ein Zeichen. Im Kasten steigerte sich Sebastian Schulz von Minute zu Minute, dem Flensborger Sjören Tölle, dessen Würfe in den ersten zehn Minuten vier Mal eingeschlagen hatten, war der Zahn gezogen. Trotz Sonderbewachung warf Münchberger kurz vor der Pause sein fünftes Tor, ganz schön kaltschnäuzig für einen 19-Jährigen.

Werder-Handballer verlieren gegen den VfL Fredenbeck

Die Handballer von Grün-Weiß Werder warten weiter auf ihren ersten Punktgewinn in der 3. Liga.

Beim VfL Fredenbeck unterlag das Team von Trainer Silvio Krause mit 25:30 (12:15).

Beste Torschützen auf Seiten des Aufsteigers waren Robin Huntz, Moritz Bruck und Alex Wirt, die jeweils fünfmal trafen. Werder bleibt Letzter, Fredenbeck ist Vierter.

Sein Talent kommt nicht von ungefähr. Mit drei Jahren stand er schon in der Halle, in der Mutter und Vater für Lok Rangsdorf aktiv waren. Der Sprössling ging seinen Weg über die Sportschule Potsdam und schnupperte bereits mit 17 Jahren als A-Jugendlicher in die Erste der Männer in Liga 3 rein. Derzeit absolviert er ein freiwilliges soziales Jahr in der VfL-Geschäftsstelle.

Der VfL ließ auch in Halbzeit zwei nicht locker. Sehenswert der Treffer zum 30:23 (52.). Einen weiten Abwurf von Schulz fing Julius Dierberg mit einer Hand. Ballannahme und Vollstrecken waren eine Bewegung. Angetan von der Leistung seiner Mitspieler war auch Kapitän Robert Weiß: „Das Selbstvertrauen ist gewachsen. Wir haben für den Gegner viele unangenehme Spielzüge drauf.“ VfL-Coach Jens Deffke konstatierte nüchtern: „Wir haben nach dem Rückstand kompakter gestanden, Ball und Gegner laufen lassen.“

Von Detlef Braune

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