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Zachary Shaw gibt die Richtung vor

American Footbal, GFL 2 Zachary Shaw gibt die Richtung vor

Nach der ersten Saison in der GFL 2 wollen die Potsdam Royals in der zweiten Spielzeit in der zweithöchsten Liga den Angriff auf die Spitze wagen. Trainer Michael Vogt gibt für die neue Saison die Top-3 als Ziel aus. Dafür haben sich die Potsdamer Footballer hochkarätig verstärkt. Dazu zählt auch Quarterback Zachary Shaw, der das Spiel der Royals künftig lenken soll.

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Sieben Neuzugänge für die Potsdam Royals: David Jennison (v.l.), David Saul, Braylon Webb, Leroy Teunis, ISQI-Geschäftsführer Stephan Goericke, Coach Michael Vogt, Derek Elliott, Demetrius Steed und Zachary Shaw.

Potsdam. Zachary Shaw lenkt nicht nur auf dem Platz seine Mitspieler. Der neue US-Quarterback der Potsdam Royals hat bereits Europa-Erfahrung, er spielte in Dänemark (2013), Paris und Schwäbisch Hall (beides 2015). „In der Sommerpause werde ich mit den Jungs nach Italien oder Spanien fahren oder einfach ein bisschen rumreisen. Die meisten Jungs aus Amerika waren nie außerhalb der USA. Das ist die Chance dafür“, berichtet der American-Football-Spieler.

Spielintelligenter Quarterback

Doch Shaws Hauptbeschäftigung beim Potsdamer Zweitliga-Team liegt naturgemäß nicht in der Reiseführung, sondern in der Spielgestaltung. „Er hat eine unheimliche Spielintelligenz und kann auch Spielzüge direkt ändern. Wenn eine Defense sich so oder so aufstellt, sieht er das und kann das auch direkt anpassen. Er ist ein sehr cleverer Bursche und kann natürlich auch sehr gut werfen und laufen“, sagt Royals Chefcoach Michael Vogt.

Und Shaw bringt gehörigen Ehrgeiz mit. „Die Royals sind ein Club, der die Dinge in der richtigen Art und Weise anpackt. Wir wollen Potsdam einen Namen machen. Wir sind jedes Jahr aufgestiegen bis auf die letzte Saison. Das Ziel ist die GFL 1 und sich mit den großen Jungs zu messen“, sagt der 25-Jährige, der nach seiner Station bei Schwäbisch Hall wieder als Coach in den USA gearbeitet hatte. „Aber ich bekam wieder dieses Kribbeln spielen zu müssen. Und das Ziel war Deutschland. Es ist das beste Land, um in Europa Football zu spielen – beste Liga, beste Spieler, beste Coaches“, sagt Shaw.

Die Top-3 sind in dieser Saison das Ziel

Sein Trainer gibt sich bei der Zielsetzung etwas zurückhaltender. „Wir haben uns letztes Jahr schon gut verkauft mit dem fünften Platz. Wir waren nie abstiegsgefährdet. Wir wollen jetzt einfach den nächsten Schritt machen. Es spricht hier aber auch bewusst keiner vom Aufstieg, das ist auch nicht unser Ziel“, sagt Vogt, der die Top-3 für sein Team vorgibt.

Dafür haben die Royals einige hochkarätige Spieler verpflichtet, die sich am Dienstag beim neuen Hauptsponsor ISQI vorstellten. Beispielsweise Strong Safety Braylon Webb, der bereits ein Gastspiel in der nordamerikanischen Profiliga NFL bei den Houston Texans gab. „Ich denke, dass die Qualität der Spieler, die wir jetzt nach Potsdam geholt haben, sehr, sehr hoch ist. Und dass man mit denen auch wirklich die Spitze angreifen kann“, sagt Vogt. Die Defense soll dabei das Prunkstück der Potsdamer werden, trotz des Abgangs von Nationalspieler David Müller zu Serienmeister Braunschweig Lions.

Saisonstart im Luftschiffhafen gegen die Bielefeld Bulldogs

Ab der neuen Saison spielen die Potsdam Royals im Stadion Luftschiffhafen.

„Es ist ein kleiner Traum, der da in Erfüllung geht“, sagt Cheftrainer Michael Vogt zum Umzug vom Gelände der BBIS in Kleinmachnow.

Zum Saisonauftakt haben die Royals am 14. Mai (16.30 Uhr) direkt ein Heimspiel gegen die Bielefeld Bulldogs.

Es folgen fünf Auswärtspartien gegen die Paderborn Dolphins (22.5.), die Cologne Crocodiles (29.5.), die Bonn Gamecocks (4.6.), die Essen Cardinals (12.6.) und Bielefeld Bulldogs (18.6.).

Anschließend folgen Heimpartien gegen die Paderborn Dolphins (25.6., 15 Uhr), Ritterhude Badgers (2.7., 16.30 Uhr), Lübeck Cougars (16.7., 16.30 Uhr), und Cologne Crocodiles (7.8., 16 Uhr).

Die Lübeck Cougars (A, 13.8.), Bonn Gamecocks (H, 20.8., 16.30 Uhr), Ritterhude Badgers (A, 27.8.) und Essen Cardinals (H, 4.9., 16 Uhr) sind die letzten vier Gegner der Saison.

Von Stephan Henke

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