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Zwei Engel fliegen durch Berlin

44. Berlin-Marathon Zwei Engel fliegen durch Berlin

Sie gehörten zum Gros der Hobbyläufer beim 44. Berlin-Marathon. Simon und Gregor Engel aus Potsdam sind Zwillinge und blieben auch am Sonntag über 42,195 Kilometer unzertrennlich.

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Na denn Prostn: Gregor (l.) und Simon Engel stoßen mit alkoholfreiem Bier auf den tollen Marathon an.

Quelle: privat

Berlin. Sie haben es geschafft – und wie! Die Potsdamer Zwillinge Simon und Gregor Engel beendeten am Sonntag den 44. Berlin-Marathon nach 3:31:31 Stunden. Damit belegten die beiden 20-Jährigen im Feld der über 43 000 Läufer die Plätze 6735 und 6736. „Wir sind Hand in Hand losgelaufen und dann auch Hand in Hand ins Ziel. Das war für mich das größte Erlebnis und der glücklichste Moment, dass wir es geschafft hatten, zusammen zu bleiben und gemeinsam das Ziel zu erreichen“, schilderte Gregor Engel seine Glücksmomente kurz hinter dem Brandenburger Tor. Der 15 Minuten „Ältere“ der beiden Fußballer vom Landesklasse-Vertreter Potsdamer Kickers hatte bereits im Vorjahr den Berlin-Marathon in 4:25 Stunden bewältigt. Aber diesmal waren sie rasend schnell.

Simon Engel (l) und Gregor Engel vor dem Start

Simon Engel (l.) und Gregor Engel vor dem Start. Bei den Potsdamer Kickers trägt Simon die Nummer 12.

Quelle: privat

„Diese Zeit hat uns am meisten überrascht“, sagte Gregor Engel. „Es lief absolut gut. Wir hatten uns ja eine Zeit unter vier Stunden vorgenommen. Aber dass wir so schnell sind, überrascht uns total.“ Wie zwei Engel flogen sie förmlich durch Berlin.

Kritischer Moment bei Kilometer 27

Dabei hatte er aufgrund einer Fußverletzung im Vorfeld noch Probleme. Aber am Sonntag lief alles wie geschmiert – zunächst. „Am Kilometer 27 hatte ich eine Schwächephase. Da ging für ein, zwei Kilometer überhaupt nichts mehr. Aber mein Bruder hat mir geholfen. Er hat mich an den Arm genommen und weitergezogen. Er hat dann unterwegs auch immer die Getränke für mich mit geholt. Ohne seine Unterstützung hätte ich das nie geschafft“, dankte Gregor Engel seinem Zwilling Simon. Unterwegs half auch die Familie mit Anfeuern an der Strecke: Eltern, Opa, Tante und Schwester waren da und feuerten die Jungs lautstark an. „Wir sind einfach nur happy“, sagte Gregor Engel und nahm seinen Zwillingsbruder noch einmal in die Arme.

Von Peter Stein

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