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Potsdamer räumen bei Meisterschaften ab

Kanu-Rennsport Potsdamer räumen bei Meisterschaften ab

Die Kanuten vom KC Potsdam drückten den deutschen Meisterschaften in München ihren Stempel auf. Auf die Asse war einmal mehr Verlass. Ronny Rauhe feierte als Sprintsieger seine insgesamt 60. Meisterschaft.

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Mit 33 Jahren immer noch spitze: Ronald Rauhe hier mit Partnerin Fanny Fischer.

Quelle: Foto: Gartenschläger

München. Nach der WM-Enttäuschung saß der Frust tief bei Ronald Rauhe. Der Olympiasieger vom Kanuclub Potsdam fuhr mit viel Wut im Bauch bei den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in München-Oberschleißheim. Der Routinier zeigte es der jüngeren Generation noch einmal und siegte im K1 über 200 Meter vor dem Titelverteidiger und seinem Zweier-Partner Tom Liebscher aus Dresden.

„Ich war für dieses Rennen schon sehr motiviert, um ein versöhnliches Ende der Saison zu finden und auch um mir selbst zu beweisen, dass ich es noch kann“, sagte Rauhe nach seinem insgesamt 60. Titel bei Deutschen Meisterschaften.

Franziska Weber siegte im K1 über 1000 Meter und meinte: „Man vergisst die Form von der WM und wenn man dann hier auf Konkurrenz trifft, die richtig beißen kann, könnte das einem auf den Fuß fallen. Zum Glück ging alles gut.“ Zusammen mit Conny Waßmuth verteidigte sie auch den Titel im K2 über 200 und 500 Meter.

Im K2 über 200 Meter sorgten die Duos Felix König/Timo Haseleu und Ruahe/Jonathan Gerber für einen Potsdamer Doppelsieg. Neue Meisterin im K1 der Damen über 5000 Meter wurde Tabea Medert (Potsdam).

Eine Woche nach seinem doppelten WM-Triumph zeigte Sebastian Brendel einmal mehr seine einsame Klasse. Der Potsdamer verteidigte zunächst seinen Titel im C1 über 1000 Meter, gewann danach mit Jan Vandrey im C2 über 1000 Meter und mit dem KCP-Team auch das Rahmenrennen im C8 Mixed über 200 Meter. Nach dem Sieg im Einer sagte der 27-jährige Brendel: „Nach den internationalen Höhepunkten ist es immer eine Ehre, hier bei der DM zu starten. Ich habe nun ein paar Jahre hintereinander den 1000-Meter-Titel gewonnen, aber ich bin nicht hier um Titel abzuräumen, mir geht es mehr um die Werbung für den Canadier-Sport.“

Das Sprint-Finale der Kajak-Damen entschied die K2-Weltmeisterin Steffi Kriegerstein (Dresden) um fünf Hundertstelsekunden vor Conny Waßmuth (Potsdam). Im C1 der Damen verteidigte Cathrin Dürr (Karlsruhe) erfolgreich ihren Titel vor Sophie Ulrike Koch und Ophelia Preller (beide Potsdam).

Exakt das gleiche Resultat wie im Vorjahr gab es im C1-Finale der Herren. Hier siegte Titelverteidiger Stefan Kiraj (Potsdam) vor seinem WM-Teamkollegen Stefan Holtz (Leipzig) und Jan Vandrey (Potsdam).

„Ich bin froh, dass es gereicht hat und ich noch schnell paddeln kann“, sagte Kiraj nach dem 200-Meter-Rennen.

Von Peter Stein

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