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20. Budocamp am Wittenberger Friedensteich

SV Blau-Weiß Perleberg 20. Budocamp am Wittenberger Friedensteich

63 Teilnehmer begrüßte Hartmut Voigt beim diesjährigen Sommercamp der Budosportler am Wittenberger Friedensteich. Schon seit 1997 organisiert und leitet er in jedem Sommer das mehrtägige Trainingscamp in der Elbestadt. Das 20-jährige Jubiläum war Anlass für eine besondere Feier.

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Kostümiert zeigten Nadine Groß und Kai Kaplanski im Festzelt eine Trainingseinheit.

Quelle: Stefan Peglow

Wittenberge. 63 Teilnehmer begrüßte Hartmut Voigt beim diesjährigen Sommercamp der Budosportler am Wittenberger Friedensteich. „Ich bin froh, dass es so gut läuft und nach wie vor angenommen wird“, erklärte der Perleberger Kampfsportler sichtlich zufrieden. Schon seit 1997 organisiert und leitet er in jedem Sommer das mehrtägige Trainingscamp in der Elbestadt. „Das sind jetzt schon 20 Jahre – aus diesem Anlass begannen wir diesmal schon einen Tag früher als gewöhnlich“, informierte Voigt. Er hatte alle Teilnehmer, Freunde und Unterstützer am Vorabend des eigentlichen Campbeginns eingeladen, um das Jubiläum gemeinsam zu feiern. Im Festzelt am Ufer des Friedensteiches gab es ein buntes Programm mit Vorführungen der Judo- und Aikidoka, Spielen und viel Musik.

Hartmut Voigt dankte allen Teilnehmern und Unterstützern des Camps für ihr Engagement und ihre Treue. Anerkennung erhielt aber auch er selbst – für sein Durchhaltevermögen. Vom Kreissportbund Prignitz wurde er mit der Ehrenplakette ausgezeichnet. Die Glückwünsche und einen Präsentkorb des Aikido-Verbandes Berlin-Brandenburg überbrachte Karsten Greisert. Harry Puhan vom Pritzwalker SV bedankte sich nicht nur für die alljährliche Organisation des Camps, sondern auch für die gute Zusammenarbeit des Perlebergers mit den Pritzwalker Kampfsportlern: „Hartmut hat mit seinem Engagement die Judoabteilung des Pritz-walker SV am Leben erhalten. Allein hätten wir schon längst die Segel gestrichen.“ Ein besonderes Geschenk erhielt Voigt dann auch von den Campteilnehmern – den „1. Dan für Engagement und Organisation des Sommercamps 2016“.

Gerührt von all dem Trubel um seine Person blickte Voigt zurück: „Angefangen hat alles damit, das wir woanders ein Camp geplant hatten, es aber dort kurzfristig nicht durchführen konnten. Wir sind dann in Wittenberge gelandet, übernachteten in alten Armeezelten, in die es regnete. Mittlerweile sind wir wesentlich komfortabler untergebracht. Wir haben mit 15 Mann begonnen, mittlerweile sind es jährlich über 60 Sportler.“ An dem Sommercamp in der Prignitz beteiligen sich nun schon seit einiger Sportler aus vier Vereinen. „Sie kommen aus Friesack, Perleberg, Premnitz und Pritzwalk. Das Besondere ist dabei, dass Judoka und Aikidoka hier gemeinsam trainieren. Das geschieht auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer“, erzählte Voigt weiter.

Er wurde in diesem Jahr bei der Durchführung der Trainingseinheiten in der Wittenberger OSZ-Halle erneut von Aikido-Meister Karsten Greisert unterstützt. „Karsten begleitete uns in diesem Jahr erstmals nicht nur einen Tag, sondern die ganze Woche. Er hat jetzt auch den ersten Meistergrad im Judo erreicht, ist also prädestiniert die Trainingseinheiten mit mir zu leiten“, freute sich Voigt. Routine sei bei ihm in all den Jahren nicht eingekehrt. Das solle auch so sein. Schließlich habe er den Anspruch in den Camps viel Niveau, Abwechslung und immer wieder etwas Neues zu bieten. Dabei sei es sehr wichtig, nicht nur zu trainieren, sondern gemeinsam etwas zu erleben. In all den Jahren organisierte Voigt daher die unterschiedlichsten Highlights – herausragend war dabei unter anderem 2009 ein Training mit Judo-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch. Auch in Zukunft soll es solche Höhepunkte geben. Voigt freue sich auch deshalb „auf die nächsten 20 Jahre“.

Von Stefan Peglow

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