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Prignitzer fischen Medaillen

23. Offene Landesmeisterschaft im Schwimmen Prignitzer fischen Medaillen

Bei den Landesmeisterschaften im Schwimmen in Potsdam beteiligten sich auch 19 Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 2005 bis 1997 vom SC Delphin Wittenberge. Neben den Elbestädtern hatten weitere 23 Teams für diesen Höhepunkt gemeldet, darunter 16 aus Brandenburg. Mit 357 Startern war die alte 50-m-Halle am Brauhausberg ausgelastet.

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Erfolgreich wie nie zuvor: die Nachwuchsschwimmer des SC Delphin Wittenberge 2015 in Potsdam.

Quelle: Rabea Golz

Wittenberge. Der Nachwuchs des SCDW hatte sich mit einer langen und intensiven Vorbereitung die nötigen Grundlagen für ein erfolgreiches Abschneiden erarbeitet und entsprechend hoch waren auch die Erwartungen bei den Aktiven und Trainern. Mit 26 Medaillen und weiteren 32 Platzierungen auf den Rängen vier bis sechs konnten die Wittenberger das tolle Ergebnis des Vorjahres noch einmal übertreffen. In vielen Altersklassen gingen die Titel erwartungsgemäß an die großen Vereine aus Potsdam, Brandenburg, Schwedt und Cottbus. Umso erfreulicher waren aus Wittenberger Sicht die vielen Silber- und Bronzemedaillen, die den hohen Trainingsstandard im Verein belegen.

Die jüngsten Delphine waren diesmal die fleißigsten Medaillensammler. Allen voran Tamias Schöne (Jahrgang 2005). Er gewann 1x Gold (400m Freistil) und 3 x Silber (200m Freistil; 200m Rücken; 50m Schmetterling). Sein Trainingspartner Marlon Hamel (2005) gewann 1x Gold (200m Rücken), 1x Silber (100m Brust) und 4x Bronze (50m + 200m Brust; 50m Rücken und 400m Freistil). Der älteste männliche SCDW-Starter Oliver Armando Escudero Chagoyan (1998) steuerte noch 1x Gold (200m Freistil) und 2x Bronze (200m Rücken und 100m Freistil) bei. Weitere Medaillengewinner an diesem Meisterschaftswochenende waren Luc Nadolny (2001) 2x Silber und 1x Bronze; Vincent-Luca Heider (2002) 1x Silber und 2x Bronze; Sarah Michelle Golz (2001) je 1x Silber und Bronze; Jannis Schöne (2002) 1x Silber; Hannes Reinhardt ( 2000) 1x Silber; Lea Altenburg (2003) 1x Bronze; Carlo Wolf (2002) 1x Bronze und Hannah Hesse (2000) mit 1x Bronze.

Neben den Medaillengewinnern machten auch die zahlreichen guten Platzierungen im Mittelfeld sehr viel Freude und bestätigten die konsequent gute Arbeit der Trainer. Leider ohne Medaille blieb diesmal Lea Fürstenberg (2004), die aber mit fünf vierten Plätzen durchaus als Siegerin der Herzen bezeichnet werden kann und hier stellvertretend für alle Sportler genannt sei, für die es diesmal keinen Platz auf dem Siegerpodest gab.

Natürlich ist so eine Landesmeisterschaft immer gut um auf Rekordjagt zu gehen. Die Gunst der Stunde nutzte Hannah Hesse und verbesserte ihren eigenen Vereinsrekord aus dem Vorjahr über 100m Rücken auf die neue Bestleistung von 01:21,26. Neue Rekordhalterin über 100m Freistil ist Lea Altenburg in 01:10,77. Ebenfalls neuen Vereinsrekord über die 100m Rücken schwamm bei den Herren Luc Nadolny in 01:12,26. Als wahrer Sammler von Vereinsrekorden kann sich inzwischen Oliver Armando Escudero Chagoyan bezeichnen. Sein Name steht jetzt in der Vereinsbestenliste auch über 200m Rücken (02:31,03); 200m Freistil (02:12,58) und 100m Freistil (00:59,55) ganz oben.

Nach dem anstrengenden Wochenende haben sich alle Wittenberger Schwimmer, Trainer, Wettkampfrichter und Betreuer die Sommerpause redlich verdient.

Von Steffen Schmolke

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