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Wittenberger spielen und feiern

70 Jahre Handball Wittenberger spielen und feiern

70 Jahre Handball in Wittenberge stehen am 22. August im Mittelpunkt des Come togethers in der OSZ-Sporthalle der Elbestadt. Die Veranstalter vom Prignitzer HC wollen mit dieser Veranstaltung sieben erfolgreiche Jahrzehnte Handball in Wittenberge würdigen.

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Die Fans des PHC Wittenberge sind daheim und auswärts eine Macht.

Quelle: Andreas Teluk

Wittenberge. Am 28. Oktober 1945 hatte der sportbegeisterte Erwin Rannow von der sowjetischen Kommandantur eine Spielerlaubnis für das Stadion an der Bentwischer Straße, heute Thälmann-Stadion, erhalten. Wer gegen wen antrat und wie die Partie auf dem Großfeld ausging, darüber informiert eine 94 Seiten starke Festschrift im handlichen A5-Format, die am morgigen Sonnabend herausgegeben wird. Darin zu finden sind weitere Episoden, Erfolge und Stationen der Wittenberger Handballgeschichte sowie viele Bilder ehemaliger Mannschaften von der ZSG, dem CMV Lok und ESV Wittenberge, die Handballgeschichte schrieben. Bei der Jubiläumsfeier wird es festlich und auch sportlich zugehen. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Präsidenten des PHC Wittenberge wird der Handballverband Brandenburg Ehrungen vornehmen. Dann wird mit dem Anschnitt einer großen Handball-Geburtstagstorte der Rückblick auf 70 Jahre Handball mit einer Ausstellung eröffnet. Dort werden viele Fotos und Texte vom Beginn des Handballs in Wittenberge bis hin zu den aktuellen Mannschaften gezeigt. Dort ist auch die neue Vereinschronik käuflich zu erwerben. Die Einnahmen daraus gehen zu 100 Prozent an den Nachwuchs des PHC. Weiterhin werden auch alte und aktuelle Filmaufnahmen rund um den Handball zu sehen sein.

Um 14 Uhr laufen zwei Traditionsmannschaften auf, die zeigen werden, dass die Oldies das Handball-Einmaleins nicht verlernt haben. Sicher wird das Match nicht mehr so schnell wie noch vor Jahren übers Parkett laufen. Der Enthusiasmus der Spieler wird jedoch ganz der alte sein. Mit dabei sind unter anderem Beuthling, Uhe, Korpjuhn, Lodwig, Kopittke und Hinzmann. Um 16 Uhr hat dann die erste Herrenmannschaft ihren Auftritt. Sie wird dann gegen die Sieben vom Radeberger SV (Verbandsliga Sachsen) zeigen, wie fit sie zwei Wochen vor dem Saisonauftakt ist. Der PHC hat zwar zahlreiche Einladungen an ehemalige Spieler, Trainer und Funktionäre verschickt, weist aber darauf hin, dass diese Veranstaltung für möglichst alle ehemaligen und derzeit aktiven Wittenberger Handballer ein Podium sein soll, sich in der von den Fans längst liebevoll in PHC-Arena umgetauften OSZ-Halle, generationsübergreifend zu treffen, auszutauschen und zu feiern. Der PHC, im Jahr 2001 als Nachfolger des ESV gegründet, möchte auch gern mit Sponsoren, Unterstützern und Vertretern der Stadt ins Gespräch kommen. Alle sollen nach der Sommerpause lockere „Handballkost“ genießen können. Dazu gehört auch, dass für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein wird.

Von Andreas Teluk

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