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André Thieme gewinnt Großen Preis in Uenze

RFV Uenze André Thieme gewinnt Großen Preis in Uenze

Der dreifache Derbysieger André Thieme gewann mit Cupertino beim 49. Reit- und Springturnier des RFV Uenze die M*-Springprüfung um den Großen Preis der Firma Plakatlicht. Siegprämie und Wanderpokal gingen bereits zum dritten Mal an Thieme.

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André Thieme vom Reitverein Hofgut Redentiner Mühle gewann auf Cupertino das Hauptspringen in Uenze.

Quelle: Andreas Pantel

Uenze. André Thieme aus Plau am See ist der diesjährige Sieger des Großen Preises der Firma Plakatlicht Kurt Treger-Außenwerbung in Uenze. In einer packenden Siegerrunde der besten acht Reiterinnen und Reiter war der dreifache Derbysieger mit Cupertino mit 36,36 Sekunden der schnellste Nuller. Mit Colestina H und einer fehlerfreien Runde wurde es außerdem Platz vier. Vorjahressiegerin Saskia Ohrmund landete mit ihrer tschechischen Stute Tabita in 40,50 s auf Platz drei hinter Vereinskollege Martin Wißenbach (beide HLG Neustadt/Dosse). Der galoppierte nach 40,06 s auf dem belgischen Hengst Kasanova de la Pomme über die Ziellinie. Der schnellste war Lukas Burmeister auf Loreley mit 36,01. Der Prignitzer, der als Auszubildender in der Uniform des Landgestüts Redefin an den Start ging, leistete sich aber am letzten Sprung einen Fehler und wurde Fünfter.

So gingen der Scheck in Höhe von 500 Euro und der Wanderpokal bereits zum dritten Mal an Thieme. Der nutzte das Turnier zur Vorbereitung junger Pferde und zur weiteren Vorbereitung einiger anderer Turnierpferde. „Ich brauchte ein etwas kleineres Turnier in der Nähe. Ich kenne Uenze schon viele Jahre. Es ist familiär und es gibt immer den leckeren selbst gebackenen Kuchen“, lobt der Mecklenburger die Veranstalter.

Hervorragende Arbeit hat neben den Veranstaltern und den fleißigen Helfern auch Parcourschef Dirk Sitte geleistet. Der Prignitzer musste sich einen ansprechenden Parcours einfallen lassen, in dem die Profis wie eben Thieme, Wißenbach und die Schwedin Denise Svensson, bereits Mecklenburgische Landesmeisterin, nicht unterfordert wurden, aber auch Reiter wie Dirk Banik (Bresch), der nur selten neben seinem Job zum Reiten kommt, nicht überfordert wurden. Gelöst hatte Sitte diese Aufgabe nicht über die Höhe der Hindernisse, die in einem Ein-Sterne-M mit 1,25 m aufgebaut waren, sondern über die Distanzen, die dann so manchem Reiter zum Verhängnis wurden. So fiel die Stange des Steilsprungs nach der mächtigen Trippelbare mehrfach, weil die Pferde nicht schnell genug zurückkamen. Von 32 Reiter-Pferd-Paaren blieben trotzdem 13 fehlerfrei und nur die schnellsten acht des Umlaufes kamen in die Siegerrunde. Das sorgte für eine tolle Stimmung mit viel Anfeuerung der Reiter durch die Zuschauer.

Applaus gab es aber auch für die Kleinsten, die nicht nur beim Führzügelwettbewerb ihre Startmöglichkeit bekamen. Insgesamt standen 26 Prüfungen sowohl im Dressurviereck als auch im Parcours auf dem Programm. „Wir hatten sogar mehr Nennungen als in den Vorjahren und auch mit über 1000 Zuschauern auf unserem Turnier können wir zufrieden sein“, resümiert der Vereinsvorsitzende Friedhelm Finschow, der als Veranstalter auch selbst erfolgreich im Springsattel am Start war.

Von Christine Pantel

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