Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Aufstieg für den SVL Seedorf in Sichtweite

2. Kegel-Bundesliga Aufstieg für den SVL Seedorf in Sichtweite

Die Seedorfer Bohlekegler untermauerten am 15. und 16. Spieltag mit dem Gewinn von vier Auswärtspunkten ihre Tabellenführung in der 2. Bundesliga Süd/Ost. Sie kommen dem Wiederaufstieg in die höchste deutsche Liga damit immer näher.

Berlin 52.5200066 13.404954
Google Map of 52.5200066,13.404954
Berlin Mehr Infos
Nächster Artikel
Mit Selbstvertrauen ins Spitzenspiel

Hans Fulczynski absolvierte mit den Seedorfern in Berlin seinen 100. Bundesliga-Wettkampf

Quelle: Torsten Gottschalk

Berlin. Der souveräne Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd/Ost Seedorf sicherte sich nach dem 5619:5585 (3:0, 37:41)-Auswärtserfolg am 15. Spieltag bei Schlusslicht Schwarz-Weiß Berlin auch am 16. Spieltag einen weiteren wichtigen Zähler. Mit 5349:5400 (1:2 / 33:45) zogen die Prignitzer beim NKC 72 Berlin zwar den Kürzeren, holten sich aber den wichtigen Zusatzpunkt (erhält die Gastmannschaft für mindestens 32 Einzelwertungspunkte).

In den letzten sechs Partien, davon vier Heimspiele, müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich die Männer um Teamchef Frank Wilke die Meisterschaft noch nehmen lassen. „Wir hatten mit vier Punkten geliebäugelt. Dass es auch vier Punkte geworden sind, hat sich die Mannschaft verdient. Die Stimmung im Team ist prächtig“, sagte Frank Wilke nach der Rückkehr aus der Bundeshauptstadt.

In der Partie bei Schlusslicht Schwarz-Weiß Berlin zeigten sich die Seedorfer „sehr überrascht“ (Wilke) von den hohen Holzzahlen der Gastgeber im ersten Durchgang. Denn Berlins Startblock Pascal Lötzsch (955 Holz) und Sven Fels (954) setzten die Messlatte gleich sehr hoch an und nahmen den SVL-Routiniers Norbert Witzel (945/8 Einzelwertungspunkte) und Jürgen Reimann (931/4) gleich 35 Holz ab. Das änderte sich aber im zweiten Durchgang. Sebastian Rönning (917/3) und Hans Fulczynski (938/7) nahmen ihren Gegnern satte 68 Holz ab und die brachten den SVL in Front. „Im dritten Durchgang haben wir dann nichts mehr anbrennen lassen“, so Frank Wilke (936/6), der zusammen mit dem Mannschaftsbesten Max Jannasch (952/9) die drei Punkte absicherte. Für den angeschlagen in die Partie gegangenen Frank Wilke hatte der Einsatz aber Konsequenzen für den Folgetag beim NKC 72 Berlin. „Die Verletzung steckte mir noch in den Knochen. Ich habe deshalb das erste Mal seit 1995 auf einen Einsatz in der Bundesliga verzichtet.“

Doch das Team zeigte auch ohne seinen Kapitän eine gute Leistung. Hans Fulczynski (895/5), der sein 100. Bundesligaspiel bestritt, und Norbert Witzel (896/7) sorgten dafür, dass der NKC nach dem ersten Durchgang nur mit zehn Holz in Front lag. Der Seedorfer Mittelblock mit den neu ins Team gerückten Rainer Pagels (898/8) und Eckhard Johnke (871/1) verloren jedoch weitere 24 Hölzer. Im Schlussdurchgang konnten Rönning (881/2) und der erneut Mannschaftsbestleistung schiebende Max Jannasch (906/10) den Rückstand zwar nicht mehr wettmachen, sicherten ihrem Team aber den angestrebten Zusatzpunkt.

Von Torsten Gottschalk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.