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Fünf-Satz-Krimi in der Allendehalle

Volleyball-Kreisliga Fünf-Satz-Krimi in der Allendehalle

In der Volleyball-Kreisliga der Herren zieht der SV Lindenberg/Vehlow einsam seine Kreise, das Team führt mit 14 Punkten vor dem VfV 68 Pritzwalk (11) und dem SV Empor/Grün-Rot Wittenberge. Am fünften Spieltag entwickelte sich in Wittenberge zwischen Empor/Grün-Rot und Blau-Weiß Perleberg I eine hart umkämpfte Partie.

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Die Perleberger, hier im Angriff, behielten bei den Wittenbergern in fünf Sätzen die Oberhand.

Quelle: Reiner Schwarz

Pritzwalk. Am fünften Spieltag entwickelte sich in Wittenberge zwischen Empor/Grün-Rot und Blau-Weiß Perleberg I eine hart umkämpfte Partie. Der Gast nahm das Heft des Handelns sofort in die Hand und ging mit 10:8, 14:11 und 19:16 in Führung. Das Wittenberger Team bekam dann aber die zweite Luft und es stand nur noch 21:22. Mit einem As von Falko Golembiowski und einem Angriff von Marco Jaeger holten sich die Perleberger aber den Satz mit 25:21 Punkten. Im zweiten Durchgang fand der Gastgeber mit einer aktiveren Annahme und druckvollen Angriffen vor allem von Mike Laskewitz (7x) und Basti Gerloff (6x) zurück ins Spiel und gewann mit 25:18 Punkten. Einmal auf Touren gekommen, gingen die Wittenberger im dritten Satz mit 7:5 in Front und hielten den Vorsprung konstant (15:13, 19:17). Doch Blau-Weiß kämpfte sich ins Spiel zurück und jagte selbst scheinbar aussichtslosen Bällen hinterher. Beim 22:23 waren die Gäste wieder dran, machten dann aber einen Fehler und Sebastian Gerloff nutzte für Wittenberge den Satzball zum 25:22. Die meisten Punkte sammelten Erik Fedrau (9) für Blau-Weiß und Sebastian Gerloff sowie Mike Laskewitz (je 8) für Wittenberge. Im vierten Satz konnte Mike Laskewitz nicht mehr spielen (Verletzung) und Empor/Grün-Rot lag schnell mit 5:9 und 8:14 im Hintertreffen, kämpfte sich aber wieder heran (13:15). Doch nun lief bei den Elbestädtern nichts mehr und Blau-Weiß gewann mit 25:14. Den umkämpften Tiebreak (7:7, 11:11, 13:13) gewannen die Perleberger schließlich mit 15:13. Wittenberges Maik Dieckmann meinte nach dem Spiel: „Schade, die Verletzung von Mike Laskewitz brachte die Wende. Die Mannschaft hat unglaublich gut reagiert und mit einer Energieleistung beim Tiebreak das Spiel fast noch gedreht.“

Die TPBS Pritzwalk musste schon ihr ganzes Können aufbieten, um in Bad Wilsnack mit 25:23, 25:21 und 25:20 Punkten zu gewinnen. Das trifft auch für Lindenberg/Vehlow zu Hause gegen Perleberg II zu (25:22, 27:25, 20:25). Der vierte Satz ging jedoch klar (25:14) an den Favoriten. „Wir sind etwas enttäuscht, dass wir nicht noch mehr heraus geholt haben. Aber der Gastgeber war einfach sicherer und effizienter“, meinte Perlebergs Thomas Schwartz.

„Die Jugend von Empor/Grün-Rot Wittenberge zeigte bei ihrer 0:3-Niederlage (25:19, 25:19, 25:15) in Pritzwalk gegen den VfV I ein gutes Spiel“, sagte der Dömnitzstädter Marcel Lüders nach der Partie.

Von Reiner Schwarz

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