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Dankwardt in der Form seines Lebens

Bodybuilder startet in Meisterschaftssaison Dankwardt in der Form seines Lebens

Für die Top Drei der deutschen Bodybuilder, den Pritzwalker Riccardo Dankwardt, hat die letzte Phase vor dem zweiten Meisterschaftsdurchlauf dieses Jahres begonnen. Am kommenden Sonnabend will er in Berlin-Marzahn seinen Titel als Ostdeutscher Meister in der Bodyklasse zwei verteidigen.

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Riccardo Dankwardt geht optimistisch in den Titelkampf.

Quelle: Susanne Liedtke

Pritzwalk. Konzentriert absolviert Riccardo Dankwardt seine Übungen im Fitnessstudio am Pritzwalker Holzhof. „Aufpumpen“ nennt er es, wenn sich bei jeder Bewegung die einzelnen Fasern seiner beachtlichen Muskelpakete deutlich unter der Haut abzeichnen. „Meine Form ist Eins A“, befindet der Amateur-Bodybuilder selbstbewusst. Energiegeladen und optimistisch blickt er auf die kommende Wettkampfsaison.

Drei Mal hat er seit 2010 den ostdeutschen Meistertitel im Bodybuilding für sich beanspruchen können. In seiner Klasse, der Bodyklasse zwei, ist er ungeschlagen. Am kommenden Wochenende tritt er nun zum vierten Mal an, seinen Titel zu verteidigen und sich damit die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft zu holen, die zwei Wochen später, am 16. November, ebenfalls in Berlin stattfinden wird.

Seine Position an Top Drei der Bodybuilding-Bundesspitze will der zweimalige deutsche Vizemeister in diesem Herbst übertrumpfen. „Mein erklärtes Ziel ist der deutsche Meistertitel“, so Dankwardt. Eigentlich hatte er eine weitere Wettkampfsaison in diesem Jahr gar nicht geplant, doch die Nähe des Austragungsortes machte ihm die Entscheidung leicht. Den Ausschlag gab seine gute Trainingsform und die Bestätigung seines Trainer Markus Matzat aus Seehausen: „Riccardo, Du bist bereit für die Meisterschaft.“
Mindestens zwei Stunden täglich ist Riccardo Dankwardt derzeit im Fitnessstudio anzutreffen. „Ich befinde mich in der Entladephase“, beschreibt er die aktuelle Vorbereitungsetappe mit gesteigertem Training und Kohlehydratentzug. Drei Tage lang werden dabei zusätzlich zum morgendlichen Cardiotraining gezielt alle Muskelgruppen trainiert.

Auf seinem Speisezettel sind außerdem alle kohlehydrathaltigen Nahrungsmittel gestrichen. Stattdessen gibt es ausschließlich gebratenes Hühnchenfleisch, 1,5 Kilogramm täglich. „In den ersten Jahren ist mir diese Diät sehr schwer gefallen“, erinnert sich der Sportler. Inzwischen muss er sich nicht mehr zwingen, so viel Fleisch zu verzehren. Im Gegenteil, so Dankwardt, durch die Zunahme der Muskelmasse von über vier Kilo seit dem vergangenen Jahr sei er durch den damit gestiegenen Grundumsatz seines Körpers selbst nach dieser Menge nicht einmal richtig satt. In den letzten Tagen vor dem Wettkampf wird die Kohlehydratzufuhr in Form von Reis und Reiswaffeln dann wieder stark gesteigert. Zusätzlich gibt es täglich acht bis neun Liter Wasser, Tee und Eiweißdrinks. Dass die Ernährung bei der Wettkampfvorbereitung den Ausschlag gibt, davon ist Dankwardt überzeugt. Mit ununterbrochener Diät hatte er seine Form über den Sommer noch steigern können und zu seiner aktuellen Bestform gefunden. „So gut wie jetzt war ich noch nie“, sagt der Top-Bodybuilder und blickt dabei selbstbewusst in Richtung Meistertitel.

Von Susanne Liedtke

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