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Pritzwalker stehen gleich mehrfach ganz oben

Fechten Pritzwalker stehen gleich mehrfach ganz oben

Der 4. JuLog-Cup des SV Lok Pritzwalk, Abteilung Fechten, war eine gelungene Veranstaltung. Die gastgebenden Pritzwalker Fechter standen am Ende des Turniers gleich in drei Wettkampfklassen ganz oben auf dem Podest.

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Beim Turnier in Pritzwalk entwickelten sich in den Wettkampfklassen, hier bei den Damen, durchweg interessante Gefechte.

Quelle: Claudia Schulz

Pritzwalk. Um diesen Wettkampf durchzuführen, musste sich der Verein dem Wettkampfkalender und den Änderungen des Brandenburger Fechtkalenders unterwerfen und so vom angestammten Termin Ende Februar abweichen. Krankheitsbedingte Absagen waren vernachlässigbar.

Das Turnier begann mit den Wettkämpfen der Jugend. Die Damen hatten sich über eine Vorrunde für den Direktausscheid, der im K.o.-System ausgetragen wurde, zu qualifizieren. Bei den Herren wurde eine zweite Qualifikationsrunde eingeschoben, so dass sie etwas mehr leisten mussten, um sich eine gute Ausgangsbasis für den Direktausscheid zu erarbeiten. Florian Arndt vom SV Lok Pritz-walk begann stark. In der ersten Einordnungsrunde verbuchte er vier Siege und musste lediglich Hannes Nerling (SC Berlin) den Vortritt lassen, der alle Duelle gewann. In der zweiten Runde fand Jannik Richter (FG Rotation Berlin) besser in die Gefechte. Den direkten Verleich zwischen Arndt und Richter entschied der Berliner für sich und schob sich am Pritzwalker in der Wertung vorbei. Für Richter und Nerling bedeuteten Platz eins und zwei ein Freilos im Direktausscheid und der Einzug ins Halbfinale. Arndt traf in seinem Viertelfinalgefecht auf Tobias Seeling (SVA Oranienburg), gestaltete es sehr spannend, befolgte die Tipps seines Trainers und zog so ins Halbfinale ein. Dort traf er wieder auf Richter. Nachdem in den Vorrunden jeder gegen den anderen ein Gefecht gewonnen hatte, zeigte das Halbfinalgefecht, wer sich besser auf seinen Gegner eingestellt hatte. Arndt konnte sein Konzept nicht umsetzen. Die Aktionen des Gegners hingegen fanden ihr Ziel. Der Pritzwalker hakte seine Niederlage schnell ab, behauptete sich im Gefecht um Platz drei gegen Noah Schnell aus Kleinmachnow. In der Einzelwertung der Jahrgänge sicherte sich Arndt Platz zwei und verwies Noah Schnell auf den Bronzerang.

Die Pritzwalker Nachwuchsfechter  und ihre Trainer beim 4

Die Pritzwalker Nachwuchsfechter und ihre Trainer beim 4. JuLog-Cup.

Quelle: Claudia Schulz

Bei den Damen der Jugend B gab es ein sehr dichtes Feld. In der Vorrunde hatten vier Fechterinnen jeweils fünf Siege. So entschied das Trefferverhältnis über die Rangfolge für den Direktausscheid. Tina Nagel von Lok Pritzwalk war sich am Tag zuvor noch nicht sicher, ob sie starten würde, eine dicke Erkältung ließ sie nicht trainieren. Trotz ihres Trainingsdefizites ließ sie sich von einem Start überzeugen und gehörte dann zu den Fechterinnen mit fünf Siegen. Mit dem besten Verhältnis von gesetzten und erhaltenen Treffern hatte sie die Nase vorn und führte so die Setzliste für den Direktausscheid am. Sie gewann das Viertelfinale gegen Lea John (Kleinmachnow) klar. Die anderen vier Mitstreiterinnen des Quintetts wurden ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht und verloren ihre Viertelfinalgefechte. Im Halbfinale gegen Klara Barduhn (Blau-Weiß Kleinmachnow) musste sich die Dömnitzstädterin etwas mehr anstrengen. Nicht immer traf ihr Angriff, aber mit reaktionsschnellem Nachsetzen gewann sie das Gefecht mit 10:7. Im Finale gegen Elena Beck (Kleinmachnow) war die Treffsicherheit der Pritzwalkerin wieder da und sie sicherte sich mit 10:2 Platz eins.

Im Damenflorett wurden die Gefechte der Jahrgänge 2004 und 2005 (Schüler) zusammen mit den Herren bis zum Ende in Rundengefechten ausgetragen. Schnell wich die anfängliche Skepsis, die das Durchsetzungsvermögen der jüngeren Damen gegen die Herren betraf. Aber bereits nach der ersten Runde offenbarten die Damen mehr Stehvermögen, alle zogen in die nächste Runde ein und auch in der Finalrunde waren zwei von fünf Damen dabei. Von den vier Finalteilnehmern kamen drei aus Pritzwalk. Zwei Siege in der Zwischenrunde reichten für Justin Pöhl (Lok Pritzwalk) nicht zum Finaleinzug. Seine Vereinskameraden Jakob Garlin, Janek Loosch und Leo Paul Städtke zogen aber in die Finalrunde ein, dort verbuchten Garlin und Loosch je drei Siege. Auch hier entschied das Trefferverhältnis über die Platzierung. Garlin wurde Erster, Loosch Zweiter und Städtke Vierter.

Dann waren da noch die jüngsten Teilnehmer (Jahrgang 2006 und jünger). Dort vertrat Valentine Proß als einziges Mädchen Lok Pritzwalk. Sie überzeugte und erzielte in der Runde, die zweimal ausgetragen wurde, zwei Siege, was in der Gesamtwertung Platz eins bedeutete. Dies war ein besonders versöhnliches Ergebnis für den austragenden Verein.

Bei den Herren ergab sich ein Stichkampf zwischen Otto Beckmann (USC Magdeburg) und Louis Wagner (FC Berlin Südwest), die jeweils dreimal siegreich waren. Beckmann entschied den Stichkampf für sich.

Von Claudia Schulz

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